„Könnte“ – Wissenschaft

Heute auf „infranken“ zu lesen:
„Sie sind selten, aber es gibt sie immer noch: Menschen, die noch nie Corona hatten. Wenn man bedenkt, dass noch vor wenigen Monaten jeden Tag ein neuer Rekord an Neuinfektionen aufgestellt wurde, ist das schon beachtlich. Ist ihr Immunsystem stärker oder hatten sie einfach Glück? Eine eindeutige Antwort darauf gibt es nicht. Forschende haben aber inzwischen verschiedene Erklärungsansätze gefunden, wieso sich manche Leute nicht infiziert haben. „

Einer davon bin ich. Dass sie „selten“ sind, glaube ich nicht. Hinter den „alarmierenden“ Zahlen des RKI steht nämlich folgendes:
Es wurden zwar 53.147.340 PCR Tests durchgeführt, aber wieviele Mehrfachtestungen identischer Personen darunter sind, weiß das RKI nicht. Dass tatsächlich 63,879 % der Bevölkerung getestet wurden, ist wahrscheinlich nicht richtig – auch wenn die Tabelle des RKI diese Vermutung hervorruft. Genaueres weiß man aber nicht.
Etwa 45 % der durchgeführten PCR-Tests führten zu einem Befund „infiziert“.
Das bedeutet in der Praxis: An Sportlern z. B. oder an den Mitarbeitern der Fleischindustrie und Schulkindern wurden/werden immer noch mehrfach wöchentlich Schnelltests durchgeführt. Im Fall eines positiven Selbsttests wird auf Verlangen ein PCR-Test durchgeführt. Es folgt Quarantäne, d.h. mit Mitteln der Krankenkassen finanzierte Nichtarbeit, wobei oft Geimpfte länger „positiv“ bleiben als Ungeimpfte. Auch für diesen Fall gibt es keine zuverlässig erhobenen Zahlen.
Unter den als „infiziert“ bezeichneten aber symptomfreien Menschen sind garantiert auch geimpfte, die aber nicht erfasst werden, weil sonst jeder – wirklich jeder, nicht nur „die Wissenschaft“- erkennen könnte, dass die Impfungen nichts nützen.
Das Robert-Koch-Institut ist eine staatliche Institution mit einem relativ hohen Anteil von „Experten“, die sich ein mehr oder weniger großes Zubrot durch Vorträge für Pharmakonzerne und Auftragsforschung verdienen.

Fakt ist:
Menschen können virale Infekte der Atemwege symptomfrei überwinden. Andere bekommen Schnupfen oder Husten, manchmal auch erhöhte Temperatur, möglicherweise verbunden mit einer Beeinträchtigung des Geschmackssinnes und des Geruchssinnes. Die Symptome können in der Regel mit Bettruhe, schleimlösenden Tees und kalten Wadenwickeln innerhalb einiger Tage überwunden werden. Warum erstmalig in der Geschichte des bundesrepublikanischen Arbeits- und Sozialversicherungsrechts die Pflicht zu einem Hausarztbesuch bei einer Erkrankung von mehr als 2 Tagen ausgesetzt wurde, weiß ich nicht. Meine Vermutung: Der hätte – zumindest im Fall einer nur geringen Erhöhung der Körpertemperatur – wahrscheinlich 1 Woche Bettruhe veordnet und sonst nichts. Aber an dieser Gesundheitsleistung hätte allein der Hausarzt etwas verdient.

Der Hype um eine angeblich neuartige Version eines Corona-Virus, die für viele Menschen angeblich tödlich ausgehen könnte, hatte von Anfang an nur eine einzige Basis: Das Bestreben mit Masken, Tests und Impfstoffen öffentliche Gelder in die Kassen der Gesundheitsindustrie zu lenken.

Deckungsgleiche Erfahrung

Als in Abständen wanderndes Mitglied zwischen Parteien, die sich in der Tradition der Arbeiterbewegung verorten, kann ich diesem Artikel von Björn Blach – erschienen in der UZ, Zeitung der DKP vom 21.10.2022 – rundum zustimmen.
Vor allem im folgenden Punkt:

„Viele der Unterzeichnerinnen und Unterzeichner hängen wie Beutin an den Fleischtöpfen des bürgerlichen Parlamentarismus. Bei den Wahlergebnissen der Linkspartei wird der Verteilungskampf heftiger, auch bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Viele der Unterzeichnenden sind in Beutins Alter, haben Hochschulabschlüsse und bekommen ihr Geld mittels der Parteienfinanzierung vom Steuerzahler. Sie sind abhängig von der bürgerlichen Demokratie, von der sie allerdings sehr gut leben.“

https://www.unsere-zeit.de/rechts-links-schwaeche-180614/

2001 oder 2002 lud ich in Bayreuth zu einem Diskussionskreis für „Arbeit und soziale Gerechtigkeit“ ein. Es dauerte trotz meiner Einwände leider nicht lange, bis die Gruppe sich für eine Parteigründung aussprach. In D geht Politik nur mit Parteien. Das meinen fast alle Bewohner unseres Landes. Die Existenz von Parteien gilt als Beleg für die Existenz einer funktionierenden Demokratie. Je länger der Stimmzettel, desto demokratischer das Land?
Dass die gesetzlichen Rahmenbedingungen dieser Parteiendemokratie für Neugründungen alles andere als günstig sind, war und ist nur wenigen bewusst. Sicher auch gegenwärtig denjenigen nicht , die vor Wahlen Unterschriften sammeln. Wenn sie diese erste Hürde genommen haben – genügend Unterschriften für einen Wahlantritt – entscheiden Wahlleiter und -vorstände welche Parteinamen oder -kürzel letztendlich auf den Wahlzetteln stehen. Die Reihenfolge ist gegeben: nach der Stimmenzahl bei der letzten Wahl auf der entsprechenden Ebene. Zu Zeiten allgegenwärtiger Rangfolgen (neuhochdeutsch `rankings´) dürfte es nicht ganz unwichtig sein, wer traditionsgemäß immer ganz oben steht: sicher wie gewohnt der Beste. Oben stehen die Gewinner. Wer gewinnt, ist gut.
Bei der letzten Bundestagswahl haben 54 Kleinparteien diesen Weg hinter sich gebracht, 47 nahmen dann tatsächlich teil, 40 davon gelang es, eine Landesliste zustande zu bringen. Alle „Sonstigen“ konnten 2021 zusammen 7,7 % der Erststimmen und 8,6 % der Zweitstimmen auf sich ziehen.

Der angesprochene örtliche Diskussionszirkel wurde in der Folge zu einer örtlichen Gruppe des WASG e. V. [Gründungsversammlung für eine örtliche Gruppe des WASG-Vereins in Anwesenheit von Gisela Kessler]. Unter Mitwirkung von Oskar Lafontaine und Gregor Gysi kam es 2005 zu einem gemeinsamen Wahlantritt von PDS und WASG und später (2007) zur Gründung der LINKEN. 2005 kandidierte ich im Wahlkreis 238 (Bayreuth) für die gemeinsame Liste als Direktkandidatin für den Bundestag. Anlässlich der Aufstellung der Landesliste stellte ich mich 2005 den Vertreterinnen und Vertretern der beiden Parteien WASG und PDS vor. (siehe Anhang).

Bis 2015 war ich mit unterschiedlichen Schwerpunkten und Funktionen aktiv auf unterschiedlichen Ebenen in der Partei DIELINKE., dem Kurt-Eisner-Verein (bzw. Rosa-Luxemburg-Stiftung) und in der parteiinternen Bildungsarbeit. Ich kandidierte mehrfach auf Landesebene.
Mit Erreichen meines 65. Geburtstags wurde mein persönlicher Beschluss wirksam: „Keine Funktion im Rentenalter“. Die Zeit zwischen Pubertät und Alterssouveränität ist nämlich geprägt von vielerlei organisationspolitischen Rücksichten in politischen Entscheidungen.
2017 trat ich aus der der LINKEN aus . Eine Partei, die umfassend kritik- und klaglos den Nachweis mangelnder Überzeugungskraft von Führungspersönlichkeiten hinnimmt wie in diesem Beispiel

erfüllt ihren bürgerlich demokratischen Zweck nicht. Da hilft es auch nicht, jeden zu einem Nazi zu erklären, der das nicht für eine erfolgreiche Arbeit gegen Rechts hält.

Nach meiner Erfahrung und Einschätzung sind Parteien- und Wahlrecht, Traditionen der Regierungsbildung und das Recht der parteinahen Stiftungen in Deutschland darauf zugeschnitten, Kontinuität zu sichern statt demokratischem Wechsel. Die Westalliierten waren an der Entwicklung diesen politischen Systems maßgeblich beteiligt. Sie sorgten 1949 für die Ersetzung einer verfassunggebenden Versammlung durch einen parlamentarischen Rat und 1990 für den Verzicht auf die vom GG (1949) ursprünglich vorgesehene Volksabstimmung zu einer gemeinsamen Verfassung. Die politische Handlungsfähigkeit der deutschen Regierung bewegt sich auch im Jahre 2022 in den Grenzen des nach wie vor wirkenden Besatzungsrechts. Auf parlamentarisch erarbeitete und durchgesetzte Veränderungen zu hoffen, dürfte sich deshalb erübrigen.

Eine nach Möglichkeit schon während eines Studiums angelegte Lebensplanung im Umfeld einer Partei, ein Arbeitsplatz im Geflecht von Partei, Mandat, Regierungsposten, Stiftung, Abgeordnetenbüros … ist angesichts des damit verbundenen Einkommens sehr verlockend. Vor allem für Menschen, denen öffentliche Anerkennung und materielle Sicherheit deutlich wichtiger sind als politische Inhalte und Ziele. Auch gelernte Politologen, Soziologen, Medienkundige oder Juristen mit eher geringen Chancen auf dem Arbeitsmarkt entscheiden sich gerne für Parteikarrieren, weitab der Lebensumstände gewöhnlicher Erwerbstätiger.
Die handelnden Personen, Abgeordneten der Parlamente und Minister, Staatssekretäre… zur Verantwortung zu ziehen ist schwierig und – wenn überhaupt möglich – sehr kostenträchtig. Deshalb ist das stetig zunehmende Misstrauen gegenüber Inhalten, Personen und Strukturen der offiziellen, amtlich legitimierten Ausübung von Politik mehr als berechtigt, denn Alliierten-Interesse, persönliche Voraussetzungen und Bestechlichkeit werden gemeinsam wirksam.
Der über die sozialen Medien eingeleitete , evt. durch Tortenwürfe eingeleitete Skandal, betreffend angeblich umstrittene Politiker wurde zum wichtigsten politischen Werkzeug. Ca. in Viertel der Wahlberechtigten beteiligt sich vermutlich aus diesen und ähnlichen Gründen nicht mehr an Wahlen. Mangels brauchbarer Opposition bleibt nur noch das Mittel „Zustimmung verweigern“.

Verwirrend

„Wir müssen uns die Montagsdemonstrationen zurückklauen“,

soll Gregor Gysi gesagt haben.

Welche Montagsdemonstrationen meint er denn, der Herr Gysi?
Die in Leipzig 1989?
Die kleinen und großen überall in D gegen Hartz IV um 2005 +/-?
Die gegen den Abbau von Selbstbestimmungsrechten in Zusammenhang mit einer infektiösen Erkrankung?

Weiß er, wer sie `geklaut´ hat? Wie konnten sie überhaupt geklaut werden? Ist das „Zurückklauen“ eine Art Notwehr mit Mitteln des Urheberrechts? Woran ist zu erkennen, dass einem eine Demonstration genommen wurde und nicht das Demonstrationsrecht?

In Nürnberg hat man sich nach den mir zugegangenen Informationen bei den aktuellen Montagsdemonstrationen darauf geeinigt, dass keine Parteifahnen mitgeführt werden und eine Höchstzahl von Deutschlandfahnen festgelegt. Das ist schon mal ein guter Ansatz, der die spalterischen Aussagen überwindet, die da lauten: `Du darfst dich nicht gemeinsam wehren mit Gegnern der Corona-Politik.´ `Du darfst dich nicht wehren gemeinsam mit Menschen, die Politiker mit bösen Worten belegen.´ – `Du darfst dich nicht wehren gemeinsam mit Menschen, die Interessen der `kleinen Leute´ vertreten, statt die einer Klasse´ …. .

„Hallo Leute, Noch ein kurzer Bericht zu heute:
Zu Beginn waren zwei alte Männer mit AFD Basecaps und einer AFD Fahne da. Es gab dann Diskussionen und die Fahne wurde im entfernt (im Gegenzug auch die Fahne der Freien linken)
Der Hauptredner hat das Thema über „keine Parteifahnen hier“ gelöst und sich auch negativ zu Deutschland Fahnen geäußert. Die werden aber toleriert (immer 3-5 pro Demo).
Ca 1000 heute wieder! Unsere 5 Doppelschilder kamen gut an. Wir haben Kontakte zu den „Freie Linke“ Leuten, Kuhle Wampe und freischwebenden Linken geknüpft und hier kommen oder sind schon neue Leute dabei.
Es läuft. Gut auch das der AFD Versuch abgeschmettert wurde.
In der Vergangenheit hat es der III. Weg auch scho probiert- die wurden alle des Platzes verwiesen. Die Demo ging durch die Nürnberger Südstadt und wurde gerade von den migrantisch geprägten Bewohner positiv begrüßt!
Also, nächste Woche 18.15 Uhr Treffpunkt wird noch bekannt gegeben Erzählt allen das Montags was geht und kommt alle wieder mit!
LG …“

So macht man das Leute! Vielleicht auch telefonisch oder einfach so, zum Nachbarn…

Zur Frage der aufrührerischen Massen in D:
Nach meiner Einschätzung teilen in meinem dörflichen Umfeld zwischen 10 und 20 % der Wahlberechtigten ausdrücklich Positionen gegen NATO, Krieg und Armut. Reihenfolge ohne Belang, da die drei Wörter inhaltlich in einem äußerst engen Bezug stehen.
Sobald in den Ballungsräumen nennenswerte Massen ähnlicher Größenordnung – in Nünberg wären das ca. 80.000 Menschen – montags die Straßen bevölkern, werden wir uns gerne anschließen. Anruf genügt. Aus ökologischen Gründen reisen wir mit der Bahn und ohne Maske an.





Ein herzliches Dankeschön…

an den Pressedienst des ukrainischen Präsidenten für diese Bildmontage:
screenshot, rt-deutsch

Nach meiner spezifisch weiblichen Einschätzung männlicher Personen ist damit für mich endlich klargestellt, dass es sich um einen der typischen kleinwüchsigen Profilneurotiker handelt, die mir in meinem Leben schon öfter begegnet sind. Gut, dass er zwei starke Freunde dabei hat.

EU Sonder-Ausschuss zu Covid 19

Da es Herrn Roos als Mitglied der Konservativen Fraktion in erster Linie um die Vertrauenswürdigkeit des Pharma-Konzerns Pfizer bei seinen Aktionären geht, stelle ich hier den Link zur Ausschuss-Sitzung zur Verfügung. Es gab Fragerunden und die Antworten der Firmenvertreter beziehen sich auf mehrere Fragen aus dem Plenum. Es lohnt sich die Fragerunden vollständig anzuhören. Abgesehen von dem Aufreger, der von Herrn Roos verbreitet wurde, gibt es eine ganze Reihe kritischer Fragen, z. B. zu spontanen Aborten nach der Impfung… .

Die deutsche Demokratie ist leider nicht so weit entwickelt, dass sie eine solche Anhörung zuließe. [Link zum Webstreaming der Sitzung vom 10.10.2022 betreffend die Verflechtungen zwischen Regierungsstellen (Kommission und ihre Präsidentin von der Leyen) , staatlichen Institutionen und Pharmaindustrie zuließe. Von einer kritischen Sicht auf die Qualität der Konzernwissenschaft ganz zu schweigen.]