Bemerkenswert

Nie wieder Faschismus! Nie wieder Krieg!

Image: Sven Teschke
Licence: CC BY-SA 3.0-de
via Wikimedia Commons

Rolf Becker hielt die Rede, mit der sich Freunde, Gefährten und Genossen am 18. Juli in Hamburg von Esther Bejerano verbschiedeten. Die Rede ist hier , in der uz, der Wochenzeitung der DKP vollständig nachzulesen.

Quelle: Internet Archive ; beinhaltet auch ein Hördokument zum Ablauf




Es hat sich in den letzten Jahren
nicht nur in der BRD eingebürgert,
sich einen Rassismus ohne Krieg zurechtzulegen.
Dabei lassen sich Kriege ohne ein Feindbild von minderwertigen Menschen nicht vorbereiten und nicht führen. Mit welchen Merkmalen die Minderwertigkeit verknüpft wird, das ist nebensächlich.

Nie wieder Faschismus!
Nie wieder Krieg!

Datenlage(n) RKI – die 517ste…

Am Wandel der Berichterstattung des RKI lässt sich ablesen, dass vermutlich kein ernstzunehmender Mensch gleich welcher Fachrichtung noch an die endlose Fortsetzung einer lebensbedrohlichen Grippe glaubt. Jetzt braucht man schon solche Zahlen um den Anschein einer viralen Bedrohung aufrechtzuerhalten:

Quelle: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situationsberichte/Wochenbericht/Wochenbericht_2021-07-29.pdf?__blob=publicationFile

Ist Spanien jetzt ein ganz gefährliches Pflaster, weil so viele Leute mit deutschem Pass dort ihren Urlaub verbringen, oder weil es sich um eine hochinfektiöse Weltgegend handelt? Wer sucht schon in einem verregneten Sommer Entspannung in einem nördlich gelegen Land? Man stelle sich vor: während dreier Wochen des Jahres 2021 kehrten 1247 Menschen mit Schnupfen aus dem Urlaub zurück! Vermutlich hatten sie keinen schnelltrocknenden Badeanzug dabei. Kennt jemand die Vergleichszahlen aus den zurückliegenden Jahren 2020 – 2010?

Kann noch jemand diesen Zirkus ernst nehmen? Wer auch immer über die Tage, Wochen, Monate, Jahre berichtet in denen wir leben: Die Mühen des Zur-Kenntnis-nehmens vielfältiger „Daten“ gleich welcher Urheber zur grassierenden Gefahr kann ich jetzt getrost beenden. Ich kann mich in vollem Umfang der Beobachtung der politischen Veränderungen widmen, die durch die obrigkeitliche Panikmache ermöglicht und durchgesetzt wurden: Einschränkungen der Demonstrationsfreiheit, der Bewegungsfreiheit, des Rechts auf körperliche Unversehrtheit, der Arbeitnehmerrechte … . Und auch der Abschätzung der Folgen dieses obrigkeitlichen Handelns für die materielle Lage der Menschen in diesem, unserem Land… .

Ich will mir das nicht vorstellen…

Allerdings meine ich dabei das Gegenteil von dem, was sich ein Inspekteur der deutschen Bundeswehr nicht gerne vorstellt, der Herr Mais, der dem `Handelsblatt´ ein Interview gegeben hat. Wer in Herrn Mais´ Sinn nach Höherem strebt, braucht die Zweijährig-Freiwilligen und Wehrpflichtigen einer Verteidigungsarmee nicht, wie die der Bundeswehr vor der faktischen Abschaffung der Wehrpflicht. Einer Armee mit Pionieren, die nach einer Flutkatastrophe nicht den Bauern und Baufirmen der höher gelegenen Orte das Aufräumen und den Bau von Pontonbrücken überlassen mussten, die mit Feldküchen aushelfen konnten, auch mit Feldtelefonen, die Latrinen und gefüllte Wassertanks einfliegen konnten. Heute muss die Bundeswehr auf der Höhe der Technik weltweit vom Drehstuhl im Bunker aus gegen Menschen kämpfen, die Kriege für eine Verletzung des Menschenrechts auf Leben halten und das Problem in der Tat ethisch nehmen. An Herrn Mais kann man problemlos erkennen, welchen Rang der Schutz der Bevölkerung hat, z. B. vor Krankheiten, die man nicht selbst erfunden hat, sondern seit langem kennt: Typhus, Ruhr, Cholera…

Mit dem Cyber Innovation Hub haben wir bereits eine institutionalisierte Andockstelle zwischen Bundeswehr und IT-Sicherheits-Community geschaffen. Wir müssen uns aus meiner Sicht nun dringend um Robotik kümmern, verknüpft mit Künstlicher Intelligenz. Auch wenn es da ethische Vorbehalte gibt. Ich frage die Parlamentarier immer wieder: Wollen Sie sich junge Menschen Europas vorstellen, die zum Beispiel gegen chinesische Roboter kämpfen müssen? Ich will mir das nicht vorstellen.

https://www.handelsblatt.com/technik/forschung-innovation/alfons-mais-bundeswehrgeneral-fordert-auch-bei-klassischen-militaerischen-problemen-jetzt-mit-start-ups-zusammenarbeiten/27457824.html?ticket=ST-1660379-5GXyjmKxHfAefYoVdqYe-ap2

Vernunft und Expertise

Die beobachtbare Unversöhnlichkeit zwischen Verschwörungsleugnern und Coronaleugnern ist für mich kein ethisches oder psychologisches Problem, sondern ein philosophisches. Genauer gesagt: ein Problem aller nichtmaterialistischen Sichten auf die Realität und die von ihr redenden Wissenschaften.
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