Visionäre

Die Zahl der Befürworter eines BGE steigt. Warum?
Weil den Menschen mit Bleistift und oder Taschenrechner nicht mehr getraut wird. Die Vielzahl der  überschlägigen Finanzierungsmodelle spielt kaum noch eine Rolle. Banale rechnerisch gestützte Überlegungen sind hinfällig geworden.
Niemanden interessiert mehr, was eigentlich dabei herauskommt, wenn man allen deutschen Einkommensmillionären und Milliardären ihr ganzes jährliches Einkommen wegnimmt und es auf 83 Millionen Menschen verteilt. Es geht nur noch ums Prinzip:
»Um was es in der Sendung eigentlich ging. Abhängigkeit (HartzIV) versus Unabhängigkeit (BGE) Schuld (Arbeitslosigkeit) versus Sühne (Sanktionen) also typisch konservative Beurteilungen gemäß jüdisch-christlicher Tradition; also ureigenstes CDU-Terrain.« [Zitat aus einem FB-Eintrag Betreffend eine Talkrunde der ARD zum Thema bedingungsloses Grundeinkommen. ] Die Antwort auf die Frage »Was muss einem Menschen, der 2018 in der BRD lebt an finanziellen Mitteln zur Verfügung stehen, damit gesellschaftliche Teilhabe gesichert ist« könnte phantasievoller gar nicht verweigert werden.
Weiterlesen „Visionäre“

Advertisements

Für eine menschlichere Zukunft

Bild: Wikimedia Commons – File:06718–1905-Orangenpflücker-Brück & Sohn Kunstverlag.jpg

 

Jemand hat in einem sozialen Netzwerk vorgeschlagen, Erdbeeren künftig von Robotern pflücken zu lassen, wenn die Arbeit der Pflücker zu teuer würde. Ähnliche Vorstellungen – allerdings mit umgekehrter Argumentationsabsicht – plagen diejenigen, die befürchten, in Zukunft werde es nicht einmal mehr unterbezahlte Arbeit für Erdbeerpflücker geben, weil Robbies die produktive Arbeit ersetzen. Zwei Aspekte werden sowohl von den technikaffinen Visionären UND denjenigen ausgeblendet, die uns glauben machen wollen, das Bestreben die Lebensbedingungen der Menschen mit Hilfe von Werkzeugen zu erleichtern und zu verbessern, sei ein erst mit der Industrialisierung in Erscheinung getretenes Phänomen.

zum Text