Eine notwendige Klarstellung

In den Ländern, die sich entwickelt, frei oder westlich nennen, scheint die Erinnerung an die beiden großen Kriege des vergangenen Jahrhunderts verblasst zu sein. Hauptsächlich wohl, weil es in den Jahren seit 1945 gelungen ist, unter  Kriegen  nahezu ausschließlich diejenigen leiden zu lassen, die ohnehin entwicklungstechnisch, rassisch, völkisch und religiös gesehen zu den Überflüssigen gezählt werden.
Kriege sind weder Boxkämpfe noch Schlägereien. Es gewinnt niemand, sondern sie laufen erst aus, wenn den Beteiligten das menschliche und/oder das mineralische Material ausgeht. Es hat sich eingebürgert die zur Zeit des Auslaufens dieser Vorräte Regierenden als Friedensstifter anzusehen und mit Nobelpreisen zu ehren, auch wenn sie es selbst waren, die den Krieg vom Zaun gebrochen hatten.
Der gegenwärtig ins Auge gefasste nächste Krieg wird möglicherweise die aktuell größten Kriegstreiber, Großbritannien und die Vereinigten Staaten, weitgehend glimpflich davonkommen lassen. Deren Hoffnung, sie könnten aus diesem von ihnen herbeigeredeten Krieg als Sieger hervorgehen, beruht allerdings auf der völlig absurden Vorstellung, dass sich die über die Erde verteilten Kampfstoffreste jeglicher Art nach dem Krieg  rückstandsfrei auflösen, ohne vorher von Menschen verstoffwechselt zu werden.

Ich bitte alle, die dieses lesen, um weitere Verbreitung. Es ist nicht völlig auszuschließen, dass der ein oder andere ins Grübeln verfällt, der die althergebrachte – dennoch falsche – Annahme teilt, Kriege würden geführt um uns vor Übeln zu bewahren.

 

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