Planet ohne Leben?

Es besteht kein Zweifel daran, dass lebenswichtige Stoffkreisläufe massiv gestört sind und der CO2-Ausstoß innerhalb des Systems Erde umgehend verringert werden muss.
Das könnte auch dadurch geschehen, dass neben vielen anderen Arten einer der CO2-Emittenten „von sich aus“ einfach verschwindet, der Mensch. Das hören die Menschen nicht gern. Vor allem halten sie enorm starrköpfig an der Vorstellung fest, das Leben auf diesem Planeten ginge zu Ende, nur weil sie selbst mangels Intelligenz aussterben.
CO2-Emittenten sind mit Ausnahme anaerober Bakterien alle Tiere, zwei- oder vierbeinig, geflügelt oder ungeflügelt, mit und ohne Flossen… Wenn die Bienen nicht an Glyphosat sterben, könnte sie eines Tages auch der Sauerstoffmangel umbringen… . Wahrscheinlich geht´s mit Glyphosat schneller.

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cradle to cradle

Das Bemühen um geschlossene Stoffkreisläufe bringt „uns“ (meint: die Menschheit) einer gerechteren und Ressourcen schonenden Welt näher. Das bezweifle ich nicht.

Unklar bleibt jedoch, wie aus der Baumwolle – ich kann mich noch gut  erinnern an die bewässerten Baumwollfelder im Tal des Büyük Menderes (dt. Großer Mäander) – bei Menderes Tekstil auf geheimnisvolle Weise ohne Aufwendung von menschlicher Arbeit und/oder Energie Baumwolljersey für T-Shirts entsteht. Dieser formt sich dann bei Trigema, versehen mit einem cradletocradle-logo, auf ebenso geheimnisvolle Weise ohne Energieaufwand in T-Shirts, die am Ende ihrer Haltbarkeit in der Bio-Tonne oder auf meinem Komposthaufen landen und dem Stoffkreislauf wieder zugeführt werden. Man kann natürlich auch – genauso ohne jeglichen Arbeitsaufwand – daraus Papier machen, das nach seiner Nutzung als Tageszeitung übergeführt wird in wunderbares DANKE-Klopapier, das wir in zukünftigen Kläranlagen arbeitsfrei herausfiltern und zu einem lederartigen Material pressen, das sich – natürlich wieder ohne Arbeitsaufwand – zu Taschen, Geldbeuteln und Gürteln fügt, die dann möglicherweise wieder als Kompost den Kreislauf schließen.

Ohne menschliches Zutun (=Arbeit)  wandelt sich das Licht der Sonne zum Strom vom Solarpanel. Ohne Arbeit geht´s vom Mais zum Biogas. Ohne Arbeit auch vom Raps zur Margarine, zu Speiseöl und Treibstoff.  Weil es natürlich in allen erneuerbaren Energie-  und Stoffkreisläufen keine „Reibungsverluste“ gibt, werden Ressourcen nicht weniger, ist die Möglichkeit zur Erzeugung grenzenloser Mengen an Gebrauchsgütern für alle jeweils lebenden Menschen erreichbar – wenn nicht morgen, dann wenigstens übermorgen. Auf jeden Fall bevor Kriege und Klimawandel für eine Dezimierung der Population gesorgt haben. Oder vielleicht doch nicht?