„Rinks und lechts“

Bildquelle: Levin Holtkamp (Eigenes Werk) [CC BY-SA 4.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)%5D, via Wikimedia Commons

Mit Jandl gesprochen sind „rinks und lechts“ unverwechselbar und gleichzeitig leicht zu verwechseln. Diese Begrifflichkeit scheint aktuell immer  unschärfer, diffuser, unklarer zu werden. Eine linke politische Alternative verblasst. Es gibt kaum eine Möglichkeit sich zielgerichtet als Unterstützerin eines Richtungswechsels zu engagieren. Gleichzeitig  wächst Dank Internet die Zahl der sich als „links“ verstehenden Blogs, Portale, Gruppen, Parteien, Initiativen… ins Unermessliche.  Ein Wort eint sie zur Zeit alle:  Rechtsruck. Wie weit trägt diese Einigkeit? Nützt die im öffentlichen Diskurs zunehmende Unschärfe des Widerspruchs zwischen Kapital und Arbeit  den Benachteiligten, den Besitzlosen, den Rechtlosen?

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