Andere Wege gehen?

Andere Wege gehen.

Zum zweiten Mal in der neueren europäischen Geschichte kämpfen diejenigen, die von der Gleichheit der Menschen und der Unveräußerlichkeit ihrer gleichen Rechte überzeugt sind, gegen eine sich beschleunigende Rechtsentwicklung.  Es vergeht fast kein Tag an dem mich nicht mehrere Mails erreichen, dass personelle Unterstützung gebraucht wird für die Kundgebung gegen „Pro X“ in Kleinpopelsdorf; die Demo gegen „Rechter Weg“ in Hintermümmelshausen, wo vor kurzem Naziaufkleber gesichtet wurden; das Füllen des Saales für die Lesung eines Buches zu den NSU-Morden in Oberhasenhausen.  Vielleicht machen wir etwas falsch, denn trotzdem werden die braunen Horden mehr, Brandstifter, Gewalttäter gegen jeden, der „anders“ ist, bedrohen tagtäglich mehr Menschen,  zünden ihre Hütten an und bringen sie zu Tode.

Beobachtungen

Die gleichen Menschen, die den Slogan unterschreiben „Fluchtursachen bekämpfen, nicht Flüchtlinge“ gehen in Bezug auf eine sich beschleunigende Rechtsentwicklung jeder Ursachenforschung aus dem Weg, das ist mein Eindruck. Und sie kommen in der Folge natürlich auch zu offensichtlich untauglichen Schlüssen betreffend die eigenen Handlungsstrategien. Die gewohnte Strategie, jede Veranstaltungsankündigung von Nazis, AfD, Statt…, pro… zu parieren mit einer Gegen“aktion“ bei der mindestens 10 Leute wie in der Fabel Hase und Igel ein Schild hoch halten: „Wir sind schon da.“ hat sich über die Jahre als ziemlich wirkungslos erwiesen.

Ich mache den Vorschlag, den Pfad der Erfolglosigkeit zu verlassen und andere Wege zu gehen…  –> weiterlesen