Sau oder Soja?

Auch wenn ich mich bemühe, das Thema sachlich aufzubereiten – an den Anfang stelle ich eine klare sarkastische Aussage.

Die Ersetzung der klassischen Eintöpfe mit Hülsenfrüchten und Gemüse durch geräucherte Sojawürstchen an Rucola ist kein Beitrag zur Bekämpfung des Welthungers.

Zum Text

Hurra! Immer mehr Veganer*innen!

Bildquelle: eigenes Foto

„Besser essen im Kampf gegen den Hunger  der Welt.“

„Guter Mampf statt Klassenkampf“

Von Tag zu Tag absurder: Im veganistischen Kampf gegen den Hunger in der Welt verzehren immer mehr Menschen hierzulande leberfreie Leberwurst, eifreie Backwaren,  Bio-Smoothies aus Wasser und kleingehackten, industriell und pestizidfrei angebauten „Wild“kräutern … . Dabei ist Ernährung so einfach: Hirsebrei mit einer Prise Salz pro Topf, vielleicht ein Apfel und, absolut zwingend, ein  Glas sauberen Wassers. Das oder Vergleichbares in ausreichender Menge fehlt gegenwärtig mindestens 10 % der Weltbevölkerung.

Sich von denaturierten Nahrungsmitteln üppig zu ernähren als individueller Beitrag gegen den Hunger –  ein nicht zu überbietender Zynismus der Satten.