Besondere Rechte von Menschen, die …

Es hat sich eingebürgert unterschiedliche Eigenschaften von Menschen nicht mehr klar zu benennen. Man gibt vor, das richte sich gegen Diskriminierung.  Gleichzeitig gibt es seltsamerweise immer mehr besondere, besonders detaillierte, besonders schwer zu verstehende Gesetze zum Schutz kleiner und kleinster Menschengruppen mit jeweils ganz besonderen physischen oder psychischenMerkmalen.

Alle Menschen sind gleich.  Man muss keine Unterschiede erfinden, um  ihren individuellen Bedürfnissen besser gerecht werden zu können. Jeder der müde ist, hat das Recht auf eine Pause – auch ohne amtliche Bestätigung eines besonderen Bedarfs.

Es gab einmal eine Forderung „1 Stunde = 50 Min. + 10 Min. Pause“  für alle in einförmigen Arbeitsabläufen und bei einseitiger körperlicher Belastung.

Zu theoretisch? Beispiele gefällig?

Sie wollten schon immer einmal bei Ihrer Gemeindeverwaltung nachfragen, welchen Sinn allzeit verschlossene WCs haben? Sie selbst finden sehr häufig unterwegs selbst gegen Gebühr keine öffentliche Toilette?  Sollten Sie erstens zum Personenkreis gehören, der es weiß, zweitens unter eines der Merkmale A, B und/oder C fallen, haben Sie drittens die Möglichkeit bei der Behörde XY, die mir leider entfallen ist, gegen Gebühr einen Schlüssel zu bekommen. Dieser Schlüssel erlaubt für amtlich Berechtigte den Zutritt zu der geheimnisvollen, immer verschlossenen Tür mit Überbreite auf der das Piktogramm „Mensch mit Rolli“ klebt.

Ihnen wird mulmig, wenn sie freie Sicht nach unten über 3-4 Stockwerke haben oder gar 30-40 Meter? Nicht einmal die Bahnpolizei kann Ihnen sagen, wo es im Hauptbahnhof Berlin ein Treppenhaus gibt.

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Rassismus – wo fängt er an?

Vorsicht: Das von pixabay heruntergeladene kostenlose Bild  zu diesem Beitrag arbeitet mit bildlichen Rassestereotypen! Ich habe lange überlegt, ob seine Verwendung moralisch vertretbar ist. Das Bild ist unter dem Namen „continents“ veröffentlicht. In welcher Beziehung die verwendeten Stereotype zu den Kontinenten und ihren Bevölkerungen stehen ist unklar. Deshalb nehme ich mal an, seine Verwendung ist gerechtfertigt.

oder

Hätte man Darwins Forschung und Theorieentwicklung vielleicht verbieten müssen?

Das Unterscheiden ist die Mutter jeglicher Wissenschaft. Manche Menschen können allerdings Differenzieren (Unterscheiden) nicht von Diskriminieren (Abwerten, Herabsetzen) unterscheiden.

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Gallopierende Sinnentleerung

Diskriminierung

Soziologinnen decken tagtäglich neue Formen unzulässiger Diskriminerung auf und Betroffene machen mobil.

Ich bin gespannt, wie lange es dauert, bis man herausfindet, dass jeder Mensch unter Diskriminierung zu leiden hat. Gedankliches Muster: Das Diskriminieren von Reichen, Ziegenf…,  Glutenallergikern, Großfüßigen muss ein Ende haben! Andere enthalten ihnen die notwendigen Mittel  zur Bewältigung ihres schweren Loses vor. Schuhe in Größe 72, ein breites Spektrum an glutenfreien Nahrungsmitteln, Ziegen, Garagen für 15 Autos – werden nicht im wünschenswerten Umfang kostengünstig zur Verfügung gestellt!

Wann  fällt  endlich auf, dass diejenigen, die zur Nachdenklichkeit und Skepsis neigen, die am meisten diskriminierten Menschen sind: Sie werden wegen ihrer Neigung an keinem Stammtisch geduldet. Sie werden nur als Sand im Getriebe  und Profithemmer wahrgenommen und sind deshalb öfter von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen. Ihre ständige Besserwisserei nervt alle anderen, die  genauso schlau sind, ihre gleichen Voraussetzungen aber anders nutzen, meistens wesentlich profitabler.Sie haben häufiger Unfälle oder können tätlichen Angriffen nicht ausweichen, weil sie immer „in Gedanken“ sind.  Ausgleichende, inkludierende Maßnahmen sind  also dringend erforderlich.

Früher nannte man das  „Spannungsfeld  Individuum und Gesellschaft“. Bis zur Adoleszenz hatte man gelernt, die Spannung auszuhalten. Wann wird es den Kämpferxxxx  gegen Diskriminierung gelingen, dieses konfliktträchtige Spannungsfeld in Wohlgefallen aufzulösen? Ohne Gesellschaft wird garantiert keinxxx mehr diskriminiert. Wenn niemand mehr die Respektierung seines „Eigentümlichen“ geltend macht, wird alles gut. Auf welche Art hätten Sie´s denn gern?

 

 

„Rinks und lechts“

Bildquelle: Levin Holtkamp (Eigenes Werk) [CC BY-SA 4.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)%5D, via Wikimedia Commons

Mit Jandl gesprochen sind „rinks und lechts“ unverwechselbar und gleichzeitig leicht zu verwechseln. Diese Begrifflichkeit scheint aktuell immer  unschärfer, diffuser, unklarer zu werden. Eine linke politische Alternative verblasst. Es gibt kaum eine Möglichkeit sich zielgerichtet als Unterstützerin eines Richtungswechsels zu engagieren. Gleichzeitig  wächst Dank Internet die Zahl der sich als „links“ verstehenden Blogs, Portale, Gruppen, Parteien, Initiativen… ins Unermessliche.  Ein Wort eint sie zur Zeit alle:  Rechtsruck. Wie weit trägt diese Einigkeit? Nützt die im öffentlichen Diskurs zunehmende Unschärfe des Widerspruchs zwischen Kapital und Arbeit  den Benachteiligten, den Besitzlosen, den Rechtlosen?

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Diskriminierende Merkmale

„Beamte haben mittlerweile zugegeben, dass bei Straftaten von Ausländern vermieden werde, die Nationalität zu nennen, um den fremdenfeindlichen Schwedendemokraten nicht in die Hände zu spielen.“  ( Quelle: http://diekolumnisten.de/2016/01/14/kommunikations-super-gau-koeln )

Ich kann mich gut erinnern an folgenden Skandal: In Zusammenhang mit einem Tötungsdelikt hatte die Pressestelle der Staatsanwaltschaft den Beruf eines Verhafteten  und später auch Angeklagten öffentlich gemacht. Die Lokalpresse sprach von einem „verdächtigen Zahntechniker“. Eine ganze Innung empörte sich.

Ausländern wird es verübelt, wenn sie es als Diskriminierung empfinden, dass in Zusammenhang mit Straftaten die Nationalität von Verdächtigen angegeben wird. Ihr Empfinden trügt nicht. Es gibt keinen ursächlichen Zusammenhang zwischen Nationalität und Delinquenz. Auch wenn´s manche gerne so hätten. Diejenigen, die es gerne so hätten, als Nationalisten, Rassisten, evt. auch als Islamhasser zu bezeichnen, ist berechtigt.

 

Stichwort: Sozialdarwinismus

Vor allem die letzten 5 – 10 Min. sollten sich diejenigen genau anhören, die ein ganz genaues Bild vom ungebildeten Neonazi haben. Dieses könnte ihnen den Blick auf den Rassismus der Mitte verstellen.

http://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/zuendfunk/kolumnen-sendungen/generator/warum-unsere-gesellschaft-die-armen-verachtet-100.html