Leben im Konjunktiv

„Infektionen könnten sich verfünffachen“ schrieb die Lokalzeitung groß über 5 Spalten. Seit mehr als einem Jahr hat inzwischen die Angst vor einer möglichen Erkrankung Konjunktur, Angst vor einer Erkrankung die kaum bedrohlich ist, weil selten einer krank wird, den das Virus befällt. Warum hat die Regierung bisher Warnungen anlässlich erdnaher Passagen von Kometen unterlassen? Dabei könnte morgen die Welt untergehen, denn die Astronomen könnten einen übersehen haben.

Klarstellung

Seit etwas mehr als 50 Jahren weiß ich, dass es schier endlos Viren mit oder ohne Hülle gibt, die Menschen, Tiere oder Pflanzen befallen und schädigen können. Dass diese Ballungen von Molekülen evolutionsbezogen an der Schwelle zum Lebendigen stehen und sich anders als Bakterien ohne lebende Wirte nicht vermehren können, weiß ich aus dem Biologieunterrricht, der mir in den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts zuteil wurde.
Ich weiß, dass die meisten alten und immungeschwächten Menschen mit Vorerkrankungen letztendlich an Lungenentzündungen sterben, die von Viren oder Bakterien ausgelöst werden können und nicht mehr beherrschbar sind.
Ich weiß, dass in der Spitze des Grippewinters 2018 in Deutschland in einer Woche 1959 mehr Menschen starben als in der zurückliegenden Spitze der Sars-CoV-2 und seinen Varianten zugeschriebenen Sterbefälle.
Deshalb halte ich die Pandemie-Maßnahmen der Bundesregierung für vorrangig gegen die armen Menschen in Deutschland gerichtet, nicht verhältnismäßig und demokratiefeindlich. Ich halte sie auch für friedensgefährdend, weil die von einer nichtwissenschaftlichen Organisation, der WHO, erklärte Pandemie dazu benutzt wird, das Menschheitsproblem der alltäglichen Toten durch unzureichende Wasserversorgung, Hunger und Krieg in den Hintergrund zu drängen.
Diese Abwägung ist eine politisch-gesellschaftliche und nicht wie manche glauben behaupten zu können, eine der regierungsamtlich berufenen Experten, die vorgeben im Besitz wissenschaftlicher Wahrheiten zu sein.
Es gibt nicht den geringsten vernünftigen Grund, diese politische Abwägung mit einer Unterscheidung zwischen guten und bösen oder zwischen dummen und schlauen Menschen zu verknüpfen.