Neue Sündhaftigkeiten

Problemstellung

Ich verweise auf folgende Beiträge von

Ganz aus der gegenwärtigen Welt gefallen ist die Befürchtung nicht, es könnten sich wieder einmal Moralisten durchsetzen, die für widerstrebende, aus dem Rahmen fallende Untermenschen jeglicher Art Umerziehung oder Scheiterhaufen bereithalten. Dazu bedarf es keines Rassismus. Ein guter Glaube, der Glaube an eine genau bestimmbare und bestimmte „Güte“ (Qualität) von Menschen genügt.
Wer Fleisch isst, Auto fährt oder fliegt, wird zum Sünder erklärt, obwohl die Anreicherung oberer Schichten der Atmosphäre mit Treibhausgasen, die eine Abstrahlung der erzeugten Wärme bremsen oder verhindern, stattdessen Wärmestrahlung Richtung Erde zurückwerfen, in ihren Ursachen in vielen Teilen ungeklärt ist. Die zeitliche Koinzidenz mit der globalen Ausweitung industrieller Formen der Produktion lässt die Annahme plausibel erscheinen, dass der Mensch, die von ihm praktizierte Form des Wirtschaftens, daran maßgeblichen Anteil hat. Diese nachvollziehbare Annahme rechtfertigt allerdings nicht das Abgleiten der öffentlichen Sprache in Zuweisungen persönlicher Verantwortung und Schuld, die in Wörtern wie »Klimaleugner«, »Klimasünder« u. ä. zum Ausdruck kommt. Die gegenwärtige Zuweisung faktisch nicht gegebener Verantwortung an die Individuen der Gesellschaften ist in Hinblick auf das dringend nötige, koordinierte gesellschaftliche Handeln kontraproduktiv. Diese Einschätzung wird hier begründet.


Schon wieder wird relativiert!

Ich sehe mich selbst als »Emanze« – nicht als Feministin. Was mich zu politischem Eingreifen treibt, ist die Notwendigkeit der Befreiung von Frauen und Männern, weil sie Gleiche sind. Weder Golda Meir noch Indira Gandhi, Margret Thatcher oder Angela Merkel haben die Menschheit in diesem Sinn weitergebracht. Wir werden Herrschaft und Ausbeutung kein Ende setzen, dadurch, dass wir an die vorhandenen Funktionsstellen herrschsüchtiger Männer herrschsüchtige Frauen setzen. Wir, Frauen und Männer, könnten aber dafür eintreten kollektive Leitungen auf Zeit zu bestimmen. Hätten Menschen daraus einen Vorteil, würde das gegenwärtige Gefüge ökonomischer und gesellschaftlicher Macht aufrechterhalten von Frauen? Meine Antwort darauf ist schon immer ein klares »Nein«.

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„uneingeschränkte sexuelle Selbstbestimmung“

Gerade wieder gelesen: „Für ein uneingeschränktes Recht auf sexuelle Selbstbestimmung“. Blödsinn, der zur Zeit unter „Schwestern“ leider Konjunktur hat.

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