Sexismus im Alltag (II)

Eine Randbemerkung hat mir vor kurzem gezeigt: Manche Männer können  nicht zwischen der Notwendigkeit des Einkaufens und der Freizeitgestaltung „Shoppen“ unterscheiden. Vielleicht eilen sie täglich von einem voll verpflegten Arbeitstermin zum nächsten. Vielleicht haben sie einen Arbeitsplatz mit Kaffee und Kantine. Sie brauchen dann zuhause  weder etwas zu beißen noch etwas zu trinken. Vielleicht verdienen sie auch so gut, dass sie im Bedarfsfall im Freizeitbereich problemlos und jederzeit auf Takeaways und Lieferservices zurückgreifen können. Die meisten Männer, die ich kenne, verlassen sich jedoch darauf, dass ihre Betreuerin regelmäßig einkauft. Zum Ausgleich dafür, dass die alltägliche Versorgung mit Brot und der Butter drauf reibungslos funktioniert, darf sie dann ab und zu mit den Freundinnen „shoppen“.