Fortschreitende Wissenschaft

Inhaltlicher Bezug der Werte, Differenzen und Trends beliebig in einer linken Spalte einzusetzen.

Toll!

Man weiß zwar immer noch nicht, warum im Winter viele ältere Menschen an Atemwegsinfektionen sterben und an welchen im Einzelfall.

Das nichtssagende Bild des RKI – seit heute Pandemieradar genannt – wird aber immer größer und schöner.

Hauptsache man kennt den „Trend“, dargestellt durch waagrechte, aufwärts und abwärts weisende Pfeile.

Zu blöd, wenn´s schon morgen wieder abwärts, aufwärts oder gar nicht geht. Wie´s Wellen halt so machen – es sei denn es ist absolut windstill. Das wollen wir im Profitinteresse der Pharmaindustrie doch nicht hoffen!

Zahlungssysteme

„Große Änderung schon 2023
EC-Karte steht vor dem Aus: Darauf müssen sich Kunden schon bald einstellen“
von Tobi Lang, veröffentlicht im Webauftritt des Verlags Nürnberger Presse 3.10.2022, 13:33 Uhr

Screenshot; https://www.nordbayern.de/panorama/ec-karte-steht-vor-dem-aus-darauf-mussen-sich-kunden-schon-bald-einstellen-1.12581322; 04.10.22; 6:15;

1985 und 1987 habe ich den Boden Nordamerikas betreten. Jeweils versehen mit einem Visum für die USA und einem Meldezettel für den Zutritt zum Commonwealth-Staat Canada. Mir war bekannt, dass ich mit meiner EC-Karte dort kein Geld abheben konnte, und ich besorgte mir deshalb gegen eine Gebühr eine American Express-Karte. Die Gebühr lag damals nach meiner Erinnerung bei 20 Mark für ein Jahr. Ich machte seinerzeit die Erfahrung, dass man in edlen städtischen Geschäften mit teuren Waren – französischem Käse und italienischer Salami, schottischen Wollmänteln, ledernen deutschen Wanderstiefeln, persischen Teppichen … – die Karte zur Durchsetzung eines Barrabatts verwenden konnte. „Was ist Ihnen lieber? American Express oder Bares?“ In allen Fällen schenkten die Betreiber der Geschäfte lieber mir 3 % als die „Dienste“ von American Express zu nutzen.

Heute schaut die Welt anders aus: In ganz Europa sollen „wir“, der Verkäufer und ich, jetzt amerikanische Zahlungsdienste nutzen. Real brauche ich diese Art von Fortschritt nicht. Weder beim Bäcker nebenan, noch im Elektro-, Textil- oder Schuhgeschäft in der Kreisstadt. Statt Kleidung und Schuhe zurückzuschicken, probiere ich sie lieber an. Das dauert auch nicht länger als das Ausdrucken des Retourenzettels und der Weg zum Paketdienst. Im Vergleich zu 1985 wurde ich noch dazu zu einem eher immobilen Menschen gemacht. Nicht allein wegen meines höheren Alters. Seit 2020 versuchen nämlich Pharma-Konzerne und Regierung in Abständen mich daran zu hindern, selbst nahe wohnende Verwandte und Freunde zu treffen. Ich brauche keine „globalen“ Zahlungsmittel, für deren Verwendung ich noch zusätzlich Geld aufbringen müsste. Wenn man mich in kein Geschäft gehen lässt, brauche ich auch kein Geld. Zu dumm, dass die Händler auf ihren Waren sitzen bleiben.

Wenn ihr Lust habt, über den Wert der Ware hinaus, Gebühren dafür zu entrichten, dass ihr sie bezahlen dürft: Das Vergnügen gönn ich euch! So lange die „Payment“-Konzerne noch nicht weltumspannend die Macht errungen haben, werde ich weiterhin jede Woche das benötigte Geld auf der Bank holen und im Laden bar bezahlen. Ich bezahle nicht dafür, dass ich mit meinem Geld zahlen darf. Auch dann nicht, wenn sich meine Gebühr genauso hinter einem kalkulatorischen Aufschlag auf den Einkaufspreis versteckt wie Heizung und Beleuchtung des Ladens, die Kosten für das Lager- und Verkaufspersonal, den Transport und einen mehr oder weniger angemessenen Aufschlag für den Betreiber des Geschäfts. Nicht allein die Gebühren für das öffentlich-rechtliche Fernsehen belasten meinen Geldbeutel, sondern – nach dem Willen der Bezahl-Konzerne – die Kosten für neue Parkuhren ohne „Zehnerle“, die Kosten für die Nutzung von Pay Pal oder Rechnungs- und Inkassodiensten… . Auf der ganzen Welt unterwegs ist das unwirkliche, das fiktive Geld der von Finanzinstituten generierten Summen, über deren reale Deckung mir nichts weiter bekannt ist.
Unter „reale Deckung“ verstehe ich nicht die wirtschaftsübliche Anerkennung bedruckten Papiers als „Tauschmittel“. Die reale Deckung ist im Notfall, das haben mir meine Eltern berichtet, ein Persianer gegen ein Gebiss; 1 Stange Zigaretten gegen das Fleisch einer halben Sau, eine goldene Uhr gegen 1 Zentner Kartoffeln. Mensch verhandelt die Dinge, die er weniger braucht als andere um seine Existenz zu sichern, möglicherweise nur das Überleben. Wenn die Not länger anhält und er nichts mehr hergeben kann, muss er hungern.

Wer so tut, als sei das in der digitalen Welt anders, der lügt. Meine Beschreibung folgt nicht dem Muster „Früher war alles besser.“ Sie folgt dem Muster: „Wenn es fast allen Menschen besch… geht, hat nur das Reale, das Fassbare, das Notwendige und Nützliche einen Wert.“ Glücklich kann sich dann jemand schätzen, der eine Fläche mit Kartoffeln bepflanzen kann, dort Schafe halten oder Getreide säen. Mit etwas Glück kann er tauschen.

Das gleiche Recht auf Brot?

Wer den Anspruch auf gleiche Rechte für alle Menschen vertritt, sollte endlich damit aufhören, die zu erwartenden Hungerkrisen bestimmten Kriegen zuzuschreiben, dem Klimawandel oder einer Energie- und Rohstoffkrise. Wie in anderen Fällen auch, ist das Profitinteresse der Spekulanten die treibende Kraft der Hungerspiele. Leider stehen die verlinkten Artikel nur auf Englisch zur Verfügung. Ob gängige Übersetzungsprogramme ausreichen, um sie zu verstehen, kann ich nicht beurteilen
So unterschiedlich die Brote auf dem Plakat aussehen: Jedes wurde aus reinem Roggensauerteig unter Verwendung von ca. 2 % des Mehlgewichts an Salz und ca. 60 % des Mehlgewichts an Wasser hergestellt. Das unterschiedliche Aussehen ist unterschiedlichen Zeiten der Gare und der Backtemperatur geschuldet, nicht den Zutaten. Alle Brote waren nicht bl0ß essbar, sondern schmeckten, lagen nicht schwer im Magen und machten satt.
Um die 4000 Kalorien täglich braucht mensch in körperlich stark belastenden Berufen. Das entspricht etwa 1,8 kg Brot. Dafür benötigt man etwa 1,1 kg Mehl. Etwa die Hälfte davon ist nötig um einen Menschen, der sich nicht viel bewegt am Leben zu erhalten.
Anders als in der deutschen Presse gerne dargestellt, dient ukrainischer Weizen nicht der Versorgung der Hungernden in Kriegen, Flüchtlingslagern, zerbombten, verminten und/oder von Naturkatastrophen heimgesuchten Ländern. Die bösen Russen sind nicht daran schuld, dass der „freie Westen“ keine Füllhörner über ihnen ausschütten will. Das Hungern-lassen ist ein Kampfmittel der Welt, die sich gerne als freie bezeichnet, unter Freiheit aber nur die Freiheit des Eigentums und der schwarzen Konten versteht.

„Grain“

Studie von „Oxfam“

Hoffen auf gut ausgebildete junge Leute?

Mit der Umwandlung von Bildungsinstitutionen in Rechnungseinheiten wurde 1999 eine Umstrukturierung der akademischen Ausbildung begonnen. Der von der EU eingeleitete Bologna-Prozess hat zueiner katastrophalen Verschlechterung der akademischen Ausbildung geführt. Es wurde nicht allein die Hoffnung vieler Eltern auf eine bessere Ausbildung ihrer Kinder enttäuscht. Die ausschließlich auf Rendite abzielende Hochschulpolitik hat weitgehend das Forschen im Interesse aller Menschen schlichtweg abgeschafft. Wer sich von den aktuellen Hochschulabsolventen Beiträge erhofft, die auf eine Verbesserung der Lebensumstände der Weltbevölkerung abzielen, hat die Rechnung ohne den (Betriebs-)wirt gemacht.