Humanismus

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Getäuscht?

Optische Täuschungen sind ein gutes Mittel gegen die vorschnelle Annahme, die eigene Wahrnehmung habe etwas mit Wahrheit oder Tatsachen zu tun. Wichtig zu wissen ist allerdings, dass – wenn man sich unmittelbar mit der Realität auseinandersetzt, statt mit Bildern – die Wahrnehmung einen doch ganz gut vor falschen Annahmen schützt.

Mensch, Moral, Recht – 2

Todsünden

Hochmut (Stolz, Eitelkeit, Übermut), Geiz (Habgier), Wollust (Ausschweifung, Genusssucht, Begehren),  Zorn (Wut, Rachsucht), Völlerei (Gefräßigkeit, Maßlosigkeit, Selbstsucht), Neid (Eifersucht, Missgunst), Faulheit (Feigheit, Ignoranz, Trägheit des Herzens) sind uns  bekannt. Wir  erkennen sie an anderen sofort, an uns selbst nicht so leicht.

Diese allen Menschen innewohnenden Neigungen können sozial schädliche Folgen haben. Sie unter Kontrolle halten zu können, ist das Ergebnis erfolgreicher Sozialisation im Kindesalter. Manche nehmen an, diese Selbstkontrolle sei sogar angeboren. Vielleicht entspringt das der hoffnungsfrohen Annahme, der Mensch sei von Grund auf „gut“, vielleicht auch nur, es gebe für ihn von Natur aus keine Veranlassung böse, gemein, heimtückisch, hinterhältig … zu sein.

Wer die eingangs aufgeführten Neigungen nicht unter Kontrolle hat, droht gesellschaftlich auffällig zu werden, deviant oder kriminell.