Überlegt

Was ist eigentlich „unterschiedlich“?

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situationsberichte/Wochenbericht/Wochenbericht_2022-06-23.pdf?__blob=publicationFile

Warum nur erinnert mich die Untersuchung des viralen Befalls von Menschen, die an keinem dieser genau bezeichneten Viren ernsthaft erkranken an eine – durchaus mögliche – Diskussion unter Vogelfans auf fb, ob schwarze, getigerte, gefleckte, rote oder weiße Katzen für Vögel gefährlicher sind?
Dies von einer Behörde deren wissenschaftliches Personal seit März 2020 weder willens noch fähig ist, zu unterscheiden zwischen mit und an Covid verstorben.

Bill Allmächtig

Titelbild: Screenshot von https://dianabuja.wordpress.com/?blogsub=confirmed#subscribe-blog; Photo by Kanju/IITA. (file name: CA_PR_101).

Einen unerwartet kritischen Beitrag zur Agrarpolitik des Herrn Gates in Sachen Welthunger brachte der Sender arte zu nachtschlafener Zeit am Dienstag dieser Woche. Leider blendet die durchaus informative Sendung „Genlabor Afrika – Die Geschäfte des Bill Gates“ die materielle Realität, wenig menschenfreundliche Realität der Erzeugung von hybriden Pflanzen aus: die Forderung an die Bauern „Gebühren“ für die Patentrechte der Hersteller der Sämereien zu bezahlen, selbst dann wenn eine Nachzucht möglich ist, was manchmal der Fall ist . Auf die Folgen des von Bill Gates und Monsanto entwickelten „Fortschreitens“ sei deshalb hier ausdrücklich hingewiesen.

Sicher hat der ein oder andere Balkongärtner schon die Erfahrung gemacht, dass sich so mancher Frühblüher allein über die Zwiebel „vermehrt“ und in der nächsten Generation keine Blüte mehr ausbildet, also nicht zweigeschlechtlich vermehrbar ist. Auch in meinem Vorgarten bedecken Tulpenblätter , die keine Tulpe entwickeln, eine jährlich wachsende kleine Fläche. Die Blätter haben sogar mehrere gestalterische Umwandlungen des Vorgartens überstanden. Den Zwiebeln ist im Herbst nicht anzusehen, wes Geistes Kind sie sind. Mein Vorgarten ist keine Zuchtanstalt mit lauter Schildchen. Für die „Eltern“, „Großeltern“, „Urgroßeltern“… dieser Tulpenblätter habe ich dummerweise Geld ausgegeben. Bild am Säckchen mit den Blumenzwiebeln angeschaut und Aufdruck nicht gelesen. Eine weit verbreitete Verhaltensweise von Menschen, die auch ich gerne in anderen Zusammenhängen gerne als dumm bezeichne.

Der von Jahr zu Jahr eine größere Fläche bedeckende grüne Fleck aus Tulpenblättern bleibt als stetige Mahnung !

Ohne geschlechtliche Vermehrung entfällt sehr oft die Möglichkeit, dass sich die Pflanzen über mehrere Generationen auf einem natürlichen Weg optimal an das örtliche Klima und die Bodenbeschaffenheit anpassen. Bei etwas bäuerlichem Geschick gäbe es wegen dieser Anpassung an örtliches Klima und örtliche Bodenbeschaffenheit wahrscheinlich sogar zunehmende Erträge. Die Subsistenzbauern Afrikas und ihre Familien blieben vielleicht nicht von Mangelernährung aber sicher von Hunger verschont!

In seinem Buch „Endspiel des Kapitalismus“ widmet Norbert Häring den Abschnitt „Monopole dank geistigen Eigentums“ den Folgen dieser Privatisierung wissenschaftlicher Erkenntnisse gegen die Interessen derer, die ohne Hinterfragen mit der Rede vom Fortschritt der Wissenschaft eine Verbesserung der realen Lebensumstände verbinden. Dies ist nämlich in Sachen „schöne hybride Pflanzenwelt“ nicht der Fall. Zusätzlich zur Pacht muss der Erzeuger pflanzlicher Nahrungsmittel eine neue, zusätzliche „Rente“ aufbringen, eine für den Rechte-Eigentümer einträgliche Gebühr für dessen 30 +/- x Jahre währendes Recht am geistigen Eigentum. Der Mensch, der in Subsistenzwirtschaft in der Lage wäre, Hunger zu vermeiden, wird in Wirklichkeit einer verstärkten Ausbeutung unterworfen.

Auf diesen Zusammenhang weise ich auch deshalb hin, weil man sich angesichts des plötzlichen Reichtums des Herrn Uğur Şahin zwar gerne moralisch empört, weil es Rassismus ist, dunkelhäutigen Menschen keine bezahlbaren Impfstoffe zu liefern. Das Recht des Eigentümers auf den Ertrag aus dem mit staatlichen Geldern von seinen Mitarbeitern geschaffenen geistigen Besitz wird jedoch nicht angefochten. Moralische Appelle, doch gütigerweise auf zustehende (?!?!) Profite für eine gewisse Gegend und gewisse Zeit zu verzichten reichen in dieser Sache nicht!

Am Rande hier: „Die Modernisierung der Landwirtschaft geschieht auf der Basis von gutem Saatgut. In den vergangenen Jahren hat die Provinz Shandong neue Durchbrüche bei der Saatgutzucht mit eigenen geistigen Eigentumsrechten erzielt. Bei der Industrialisierung von neuem Saatgut hat die Provinz neue Fortschritte gemacht und dadurch wichtige Beiträge zur Garantie der nationalen Getreidesicherheit sowie zur Zunahme der landwirtschaftlichen Produktion und der Einnahmen der Landwirte geleistet.“ Es gibt ihn – einen Unterschied zwischen China und den Ländern mit einer ununterbrochenen kapitalistischen Entwicklung. [ Quelle: https://german.cri.cn/china/china_heute/3255/20220623/764794.html ]

Aktuelles aus dem RKI

Obwohl das RKI nach und nach so gut wie alle „Argumente“ für Regierungsmaßnahmen in Sachen Pandemie heimlich, still und leise aus seinen Berichten entfernt: in weiten Teilen der Bevölkerung hat die Propaganda dauerhaft ungerechtfertigte Ängste erzeugt, die für jeden viralen Winter angesprochen und mobilisiert werden können. Das ist die eine Seite.

Der anderen Seite ist dankenswerter Weise Norbert Häring nachgegangen. Seine Darstellung der zuletzt und gegenwärtig nicht mehr veröffentlichten Zahlen zum Sterben Geimpfter bestätigt, dass die Panikerzeugung zuvorderst einem Ziel diente: der Profitsteigerung der Gesundheitsindustrie.
Es reichte nicht, die Profite der Pharmaproduzenten zu steigern, man hat offensichtlich auch problemlos wieder zurückgefunden zur schon seit Jahren gerne genutzten Drehtür zwischen Langzeit-Pflegeeinrichtung und Krankenhaus. Diese Drehtür ist alles andere als ein nützliches Element der Versorgung und Betreuung betagter und hochbetagter Menschen. Wie über die letzten Jahrzehnte als „Standard“ eingeführt, werden offensichtlich wieder mehr Menschen, die aus guten Gründen Essen und Trinken verweigern, ihrer Autonomie in Sachen Lebensende beraubt und der „heilenden“ Zwangsernährung in Krankenhäusern zugeführt. Dass nach den Impforgien der zurückliegenden 2 Jahre immer mehr vollständig geimpfte Menschen über 80 und weit darüber an der ihnen zustehenden Altersschwäche aller Organe sterben ist normal. Ob man ihnen durch mehrfache Umgebungswechsel in den letzten Lebensmonaten und -Wochen etwas Gutes tut, wird nicht gefragt.

Berufstätige Angehörige – manchmal sogar solche, die ihren Eltern etwas anderes versprochen hatten – dulden diese Entwürdigung, weil sie die Nahrungsverweigerung als Vernachlässigung durch schlechtes Personal interpretieren. So wird gewährleistet, dass das Wertpapier Patient den privaten Pflegeeinrichtungen und Kliniken möglichst lange erhalten bleibt. Mit der logischen Folge, dass die letzten Lebensjahre dadurch zwar nicht schöner werden, aber kostspieliger. Nach dem klassischen kapitalistischen Leitmotiv: je teurer, desto besser. Dass diese Annahme falsch ist, stellt das Gesundheitssystem der Vereinigten Staaten seit Jahren unter Beweis.

Geschichtslücken

In meinem Unterricht (Abitur 1969) gab es keine Nachkriegszeit. Der Deutschlehrer hielt den politischen Hintergrund der gelesenen und besprochenen Werke der aktuellen deutschen Literatur nicht für wichtig und der Geschichtslehrer vertrat die Ansicht, was so kurz zurückläge könne noch nicht Gegenstand von geschichtsbezogener Wissenschaft sein. Alles was ich darüber erfuhr, hatte ich der Bildungsarbeit meiner damaligen Partei und meiner Gewerkschaft zu verdanken.