Die Pandemie und ich – Folge n

Wir leben gerade in der 24. Kalenderwoche des Jahres 2021 unserer Zeitrechnung. Soeben habe ich in meiner immer wieder aktualisierten persönlichen Zusammenstellung der vom RKI erhobenen und verlautbarten Zahlen die Angaben zu Testungen und Testergebnissen bis zurück in die 16. Kalenderwoche 2021 entsprechend den allerneuesten Angaben des RKI berichtigt. 8 Wochen ( ca. 2 Monate) – die dazu benötigte Zeitspanne wird immer länger – braucht also das RKI um die Daten zu verifizieren, die es für die wissenschaftliche Prognose der für die nächste Zeit anstehenden Wellen benötigt. [Der nächste Winter kommt bestimmt.] `destatis´ hingegen, das Portal des statistischen Bundesamts, glaubt schon nach 3 Wochen über leidlich verlässliche Zahlen zur Sterblichkeit an/mit SarsCoV 2 zu verfügen. Wer greift hier wem vor oder nach? Wurde überhaupt richtig gezählt? Mit welcher Begründung gibt man sich beim Zählen zufrieden mit der Unterscheidung von Äpfeln und Birnen und verzichtet auf wissenschaftliche Genauigkeit hinsichtlich der gezählten Sorten Boskoop, Holsteiner Cox, Gravensteiner, Wintergoldparmäne… und Clapps Liebling, Williams Christ, Gute Luise, Gute Graue… ?
Es gibt übrigens auch beim RKI eine Atemwegsinfektionen unterscheidende Zählung. Nur wird die nicht so gerne verbreitet, wie die Corona-Tageszahlen, die von der Macht um Acht täglich um 20 Uhr in die Welt gesprochen werden. Sie sind hier zu finden: https://influenza.rki.de/Wochenberichte/2020_2021/2021-20.pdf und sehen so aus:

Sreenshot vom 18.06.2021; 6:43;

Diese wöchentlich vom RKI aktualisierte Tabelle lässt mich annehmen [ Bitte Erläuterungen unter * und ** lesen.], dass Wolfgang Wodarg wahrscheinlich Recht hat mit seiner Aussage, dass alte Menschen seit 2020 im Winter genauso an einer Virenmischung sterben wie alte Menschen früherer Zeiten. Nur dass diese Mischung neuerdings u. a. die im Dezember 2019 in Wuhan entdeckte Corona-Version enthält und dazu wahrscheinlich mehrere seiner inzwischen über 46.000 bekannten und benannten Mutationen. [http://cov-glue.cvr.gla.ac.uk/#/home] .
Nur Christian Drosten, der Höchste gleich nach dem Allerhöchsten, weiß, welche davon ganz besonders gefährlich sind. Dieses Wissen wird leider nur denjenigen zuteil, die fest daran glauben, dass die von ihm angeregten PCR-Tests unterschiedlicher Fabrikate verbunden mit unterschiedlichen Vorgehensweisen im Labor tatsächlich vermehrungsfähige Viren im Körper der Probanden nachweisen. [http://cov-glue.cvr.gla.ac.uk/#/home] Die sind die einzigen Viren, die schwere Erkrankungen der Atemwege auslösen können über deren spezifische Symptomatik Genaueres zwar noch nicht bekannt ist, die aber vor allem in Deutschland häufig künstliche Beatmung verlangen. Die Beatmung von pro Covid-Kranken bringt Krankenhäusern meines Wissens pro Tag zusätzlich 560 € mehr ein als andere Zustände, die Beatmung erfordern. Ärzte und Kliniken wissen glücklicherweise welchen Code sie eingeben müssen, um Covid 19 finanztechnisch von den Virenmischungen gewöhnlicher grippaler Infekte mit Hospitalisierungsbedarf zu unterscheiden. Die richtigen Codes kennen halt immer nur die Eingeweihten. Das ist nicht nur in der Medizin so, sondern auch betreffend die Themenkreise Sexismus, Rassismus und Antisemitismus. Wer die Codes nicht kennt, sondern nur Deutsch kann, läuft seit einiger Zeit Gefahr sich in vielen Dingen sozial unangemessen zu äußern.

Ich bin Menschin, die etwa im Alter von 14/15 Jahren in einer öffentlichen Bildungseinrichtung gelernt hat, begleitet von eigenen Versuchen, dass Leistung ausgedrückt wird durch das Relativieren (= in Beziehung setzen) von geleisteter Arbeit und Zeitaufwand. Was soll ich jetzt von der wissenschaftlichen Tätigkeit des Instituts halten, das die Seuchenpolitik der Bundesregierung bestimmt – oder vielleicht doch eher im Auftrag der Bundesregierung die Zahlen produziert, die die herrschende Politik benutzt, um den gesellschaftlichen Seuchenmodus aufrechtzuerhalten?

Mit nachlassender Genauigkeit und steigender zeitlicher Verzögerung veröffentlicht das Robert-Koch-Institut neben den alltäglichen Angaben zu Infizierten und Verstorbenen seit dem 04. März 2020 täglich in der Form von Lage-/Situationsberichten weitgehend sinnfreie und beliebig interpretierbare Datenberge mit wochentäglich festgelegten inhaltlichen Schwerpunkten: „Im Situationsbericht des RKI finden Sie täglich aktuelle Informationen zur epidemiologischen Lage (geografische Verteilung, zeitlicher Verlauf, Ausbrüche, Betreuung/Unterbringung/Tätigkeit in Einrichtungen, Nowcasting und Reproduktionszahl, Hinweise zur Datenerfassung und -bewertung), DIVI-Intensivregister, Link zur Risikobewertung, Empfehlungen und Maßnahmen in Deutschland, epidemiologischer Lage global, Empfehlungen und Maßnahmen global
Einmal wöchentlich werden zusätzlich folgende Informationen bereitgestellt: dienstags: ausführliche epidemiologische Darstellung nach Meldewochen (u.a. Alter, Geschlecht, klinische Aspekte, Anteil Hospitalisierte); Infektionsumfeld von Ausbrüchen; Expositionsländer
mittwochs: bundesweite Testhäufigkeit und -kapazitäten, Daten aus dem digitalen Impfquotenmonitoring
donnerstags: Ergebnisse aus weiteren Surveillance-Systemen des RKI zu Atemwegserkrankungen; Inanspruchnahme von Notaufnahmen; Informationen zur Datenspende-App
freitags: Mortalitätssurveillance und Mobilitätssurveillance“

Die Daten der täglichen RKI-Berichte werden von weiten Teilen der Bevölkerung der BRD als die einzig zulässige wissenschaftliche Grundlage betrachtet für politische Entscheidungen. Diese Daten werden in zeitlichen Abständen von ca. 3 Monaten im Parlament der BRD zur Fortschreibung der Legitimation seuchenpolitischer Maßnahmen der Exekutive genutzt. Meine persönliche Prognose in der Sache: Die Pandemie wird bis Mitte 2022 dauern. Die von der Fachkraft Bill Gates zunächst genannte Jahreszahl 2024 wurde von ihm selbst inzwischen nach unten korrigiert. Warum, weiß man nicht. Vielleicht fragt er sich nach getaner Arbeit inzwischen ernsthaft, wie lange er die Leute noch im Panikmodus halten kann. Tät ich ihm gönnen.
Die Plausibilität der erhobenen und in rechnerische Zusammenhänge gesetzten Daten zu einem Phänomen, das für viele völlig überraschend der üblichen jahreszeitlich schwankenden Häufigkeit von Erkrankungen der Atemwege folgt, wird nicht geprüft.
Genauso wenig geprüft wird die Sinnhaftigkeit täglicher Berichterstattung, wenn man weiß, dass am Samstag und Sonntag Labors und Gesundheitsämter dösen, also kaum Daten liefern. Deshalb sagen Nachrichtensprecher der öffentlich-rechtlichen Sender bei der montäglichen Verkündigung immer: „Diese Zahl darf uns nicht in Sicherheit wiegen.“ oder etwas Vergleichbares.
Von besonderer wissenschaftlicher Bedeutung ist die den Berichten zu entnehmende Information, dass „täglich“ bedeutet, dass von 0:00 Uhr bis 24:00 gezählt wird. Warum nicht während der gleitenden Bürozeiten von 8 bis 18 Uhr? Vermutlich wurde die 7-Tage-Inzidenz erfunden um diese arbeitszeitlich verursachten Unkorrektheiten auszugleichen. Was ist von den prognostischen Fähigkeiten eines Instituts zu halten, das im März 2020 noch nicht vorhersehen konnte, dass Laborantinnen und Sekretäre auch im Homeoffice an Samstagen und Sonntagen eher selten arbeiten?
Ebenfalls ungeklärt bleiben weiterhin die Interessen der Bill (& Melinda) Gates Foundation und der Bundesregierung, die sich hinter den Berichten des RKI verstecken. Ermittlungstheoretische Ansätze in dieser Frage sind zwar vorhanden, werden jedoch als verschwörerisch eingeschätzt: wahlweise als verschwörerisch gerichtet gegen Sankt Angela, unsere Demokratie, die Freiheit der westlichen Welt, unser wissenschaftliches Denken, das Gesundheitsinteresse der Bevölkerung, die Weisheit des Weltwirtschaftsforums … .

Objektiver kann ich in der leidigen Angelegenheit nicht (mehr).

Nachtrag 19.06.2021: Der Lagebericht des RKI vom 18.06. hat mir vermittelt, dass die im ersten Abschnitt aufgeworfene Frage folgendermaßen zu beantworten sein könnte: Zahlen zur Übersterblichkeit haben mit der Bevölkerungsstatistik zu tun, werden also von destatis erhoben und an euromomo weitergeleitet. Die Entwicklung der Sterblichkeit hat von sich aus nichts mit infektiösen Erkrankungen zu tun. Vermutlich wertet destatis die Daten der Standesämter und die auf den Totenscheinen vermerkten Todesursachen aus. Ein Unterschied zwischen den Zahlen von RKI und destatis bei der Erfassung der Sterbefälle entsteht wahrscheinlich daraus, dass Hausärzte, die für vor dem Tod freilaufende Mitmenschen Totenscheine ausstellen, die Todesursache eintragen, die sie aufgrund ihrer Patientenakte als gegeben ansehen. Nicht die Todesursache, die einen finanziellen Bonus für das Krankenhaus auf Grund von Covid-19- Pflege verspricht.

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