2021: Die Verängstigten

Was soll ich damit anfangen, am Gründonnerstag 2021 und mehr als 20 Wochen nach erneutem Einschluss:
Ein mir per Mail berührungsfrei zugestelltes Flugblatt kann ich vollinhaltlich teilen. Ich finde manches nicht, was ich gerne drin lesen würde, aber auch nichts, was ich nicht mittragen könnte. Mein Kopf sagt: „Vormerken“.
Ich lese ein zweites Mal etwas gewissenhafter:

Festzuhalten ist:
Zwingend vorschreiben darf in Rechtsstaaten das/ein Parlament, meine lieben linken Freunde, Kolleginnen und Genosssen.
Keine einzige der gegenwärtigen Auflagen eines örtlichen Ordnungsamtes auf der Grundlage der nichtöffentlichen Entscheidungen der lokalen Gesundheitsbehörde unter Anleitung eines bundesamtlich bestallten Tierarztes und eines durch Geldgaben leicht beeinflussbaren Gesundheitsministers beruht auf einer parlamentarischen Beschlussfassung in der Sache, auf welcher politischen Ebene auch immer.
Zur Frage des Verhältnisses linker Moralisten zu den Wissenschaften habe ich mich an anderer Stelle schon geäußert. Ich werde das auch weiterhin tun, so lange es nötig ist.
Am kommenden Montag findet, zumindest wurde mir bisher noch nichts Gegenteiliges bekannt, ein ganz gewöhnlicher Ostermarsch in Nürnberg statt. Im Webauftritt des Nürnberger Friedensforums ist glücklicherweise noch nichts Zwingendes zu lesen.
An Zwangsveranstaltungen nehme ich grundsätzlich nicht teil. Sollten in Hof auch Menschen an der Kundgebung teilnehmen, die nicht allein den Frieden verteidigen wollen, sondern auch die Demokratie, erhebt sich für mich die Frage, ab welchem gesundheitlichen Risiko man moralisch legitim die Beteiligung an Aktionen ablehnen kann, evt. sogar muss, bei denen einem kostümierte Menschen gegenüberstehen wie diese hier:

Foto: Christa P. Meist, Athen 1. Mai 2018

Aus welcher heißen Luft schöpfen schizoide Charaktere die Hoffnung, mich für die Teilnahme an einer politischen Veranstaltung unter blauem Himmel gewinnen zu können, bei der ich nach meiner persönlichen Erfahrung mit Folgen rechnen muss:
Nach 30 Minuten FFP 2-Maske bei leichter Belastung (Stehen, Warten):
deutlich spürbare, unangenehme Einschränkung der Luftzufuhr.
Nach einer Stunde Fußweg unter FFP-2 Maske ein Kopfschmerz, der die Unterversorgung des Gehirns mit Sauerstoff anzeigt, gefolgt von einem mehrstündigen Erholungsbedarf.
Zur gleichen Zeit wollen die schizoiden Freunde, Kolleginnen und Genossen mich aus politischen Gründen davon abhalten, ohne Maske mit esoterisch angehauchten Pazifisten und Müttern, die für ihre Kinder maskenfreien Unterricht fordern, auf die Straße zu gehen – für den Erhalt der bürgerlichen Freiheitsrechte auf deutschem Territorium und für das Ende der Gesetzlosigkeit.
Überall in der EU sind es seit längerem die oben abgebildeten Yediritter, die bei angekündigten Veranstaltungen unter freiem Himmel die Gesundheit der Anwesenden bedrohen. Deutlich mehr die Gesundheit bedrohen als die vielfältigen Exemplare einer Virenfamilie, die seit Beginn der Neuen Zeitrechnung im März 2020 (Gregorianischer Kalender) eine Krankenhausbehandlung von insgesamt 2 Promille der 83,2 Mio. Bewohner des deutschen Territoriums erforderlich machten. Die dazugehörige zahlenmäßige Angabe des RKI bezieht sich auf alle seitherigen Behandlungsfälle mit schweren Erkrankungen der unteren Atemwege, nicht allein solchen, die von Sars-CoV-2 und seinen Variationen hervorgerufen wurden: Pneumonien (bakteriell oder von Pilzen verursacht), COPD , Lungenkrebs etc.
[Quelle: https://www.rki.de/SiteGlobals/Forms/Suche/serviceSucheForm.html;jsessionid=161899F2F69237946D0B7FD520178B14.internet111?nn=13490888&resourceId=2390936&input_=13805598&pageLocale=de&searchEngineQueryString=Hospitalisierung+Sars+2020+&submit.x=11&submit.y=10; abgefragt am 31.03.2021; 16:46 ]
Machtvolle Demonstrationen unter Lebensgefahr sind angekündigt. [siehe unten]

Nein. Ich lade KEIN Bild aus meinem Wohnzimmer hoch. Warum sollte ich mein Mobiliar Menschen zeigen, die nicht das Risiko auf sich nehmen wollen, mich in meinen 4 Wänden zu besuchen oder mich auf der Straße zu treffen.

Vormerkung streichen. Lieber ortsnaher Wald mit Freunden.



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