„MINT ist bäh!“ und die Folgen

„Dass 47% der infizierten Kinder keine Symptome zeigten ist schön für sie, bedeutet aber im Umkehrschluss, dass 53 % Symptome hatten. Und 100 % von ihnen könnten das Virus verbreitet haben.“

Es ist in den Naturwissenschaften unüblich im Stil sprachlicher Interpretation das Fehlen eines Nachweises für einen Hinweis auf Unvollständigkeit oder die Richtigkeit des Gegenteils zu halten. Ein empirischer Beweis belegt das Vorhandene und Beobachtete, sonst nichts. Gerade in Zusammenhang mit einem Phänomen, das unserer Umwelt entspringt, die als natürliche bezeichnet wird, sollten sich Menschen vielleicht verstärkt um die Wissenschaften bemühen, die ihre Aufmerksamkeit auf solche Phänomen gerecht werdenrichten.
Wer eine Krankheit defininieren will, muss sich auf Symptome festlegen. Bisher ist das noch nicht geschehen. Es gibt Covid 19 noch gar nicht. Es ist laut WHO die Erkrankung Schweres akutes Atemwegssyndrom (= severe acute respiratory syndrome, SARS; ) Schnupfen, ein rauher Hals , Kopfschmerzen, leicht erhöhte Körpertemperatur und Beeinträchtigung des Geschmackssinns können die verschiedensten Ursachen haben und sind keine frühen Symptome einer gefährlichen, möglicherweise tödlich verlaufenden Atemwegserkrankung.
Im Land der Dichter und Denker pflegen Menschen häufig damit zu protzen, dass sie von Naturwissenschaften und Technik nichts verstehen. In D zeugt es von besonderer Bildung, wenn man nicht rechnen kann, geeignete Messinstrumente nicht auswahlen und sachgerecht benutzen kann. Man muss auch nicht wissen, wie ein Diesel im Unterschied zum Benziner funktioniert. Wer all dieses nicht weiß, beschäftigt sich mit dem Höheren, mit dem Wahren, Schönen und Guten und beweist jeden Tag, dass er den Appell „Edel sei der Mensch, hilfreich uns gut“ zutiefst verinnerlicht hat und bemüht ist, ihm von 0-24 Uhr zu folgen. Deshalb bezieht sich unser Bildungssystem auf Wilhelm von Humboldt und sein kleiner Bruder Alexander, seines Zeichens preußischer Oberbergrat u. a. im Fürstentum Bayreuth ist vergessen, wenn er nicht gerade einen runden Geburtstag hat.

Die Seuche
Ein positiver PCR-Test sagt – von wissenschaftlicher Erkenntnis ist man in Sachen Sars-CoV-2 und Covid 19 weit entfernt – nicht das Geringste darüber aus, ob jemand infiziert ist, d.h. tatsächlich im medizinischen Sinn eingedrungene Viren nicht wirksam bekämpfen kann, krank ist oder andere anstecken kann. Diese Tests sagen nichts darüber aus, ob vermehrungsfähige Viren vorhanden sind, die auf Zellen anderer Lebewesen überspringen können. Das hat selbst C. Drosten, einer der inzwischen zahlreichen Erfinder solcher Tests, bisher nicht behauptet.
Alles was ein PCR-Tests zeigen kann, die meisten der inzwischen zahlreichen verwendeten noch dazu ziemlich unzuverlässig, das ist, ob sich auf der Mund- oder Nasenschleimhaut in der Menge nicht genau bestimmbare molekulare Bruchstücke eines Wesens befinden, das ein Coronavirus sein könnte. Das ist der Wissensstand. Die molekulare Struktur von Erbmaterial und Hülle des als Sars-CoV-2 bezeichneten Coronavirus ist weder im Detail noch als Ganzheit bekannt. Wird wahrscheinlich auch nie erkannt werden, denn schon im nahenden Winter werden wir zahlreichen Mutationen begegnen. Bereits in Zusammenhang mit dem Ausbruch bei Tönnies/Gütersloh wurden mehrere in Teilen unterschiedliche Mutationen gefunden, die einzelnen Beschäftigten und manchen ihrer in räumlicher Nähe arbeitenden Kollegen zugeordnet werden konnten. Die PCR-Tests dazu zu verwenden, die Bevölkerung in Angst und Schrecken zu versetzen, halte ich für verbrecherisch.

Wozu berechtigen Angstgefühle?
Die bisherige Erfahrung und Forschung in Sachen Sars-CoV-2 seit Dezember 2019 ist in weiten Teilen widersprüchlich.
Hinreichend belegt sind folgende Aussagen:
1. dass eine signifikant höhere Letalität und eine daraus resultierende Übersterblichkeit in Deutschland nicht vorliegt
2. dass das existierende Gesundheitssystem sträflich unterfinanziert und personell nicht angemessen ausgestattet ist
3. dass viele Menschen (s.o.) nicht wissen, dass JEDE krankheitsbedingte massive Beeinträchtigung des Sauerstoff-Kohlenstoff-Austauschs über kurz oder lang zum Tod durch ein allgemeines Organversagen führen kann – ganz gleich ob sie durch ein medizinisches Gerät, Viren, Bakterien, Pilze oder Schadstoffe verursacht wurde.
Menschen verfallen angesichts des in allen Naturwissenschaften begrenzten Wissens und der damit verbundenen Unsicherheit gerne zurück in das Glauben, eine weithin akzeptierte und übliche menschliche Methode der Angstbewältigung. Ob man jetzt dem lieben Gott oder seiner weltlichen Repräsentantin Sant´ Angela, mehr Vertrauen schenkt, ist in der Sache unerheblich. Auch dann, wenn es um Viren geht.
Es steht jedem Menschen frei, Angst vor allem möglichen zu haben: vor Spinnen, Abgründen, Mäusen, engen Räumen und weiten Plätzen und dem Wald – natürlich auch vor etwas, das man mit bloßem Auge nicht sehen kann. Mir ist bisher aber nicht aufgefallen, dass die Liebhaber einer aktuellen Architektur mit verglasten Außenaufzügen über 10 Stockwerke auf das mulmige Gefühl der Menschen Rücksicht nehmen, die dann lieber die Treppe nehmen. Dieses Phänomen gilt zudem als Angststörung und nicht als berechtigte Sorge um die eigene Gesundheit, obwohl Angstzustände in Herzrhythmusstörungen münden können. Warum man eine Angststörung angesichts eines möglichen Virusbefalls für normal hält, weiß ich nicht. Die Unterscheidung gesund/krank und die ihr zugrunde gelegten Kriterien stellen auch ein individuelles und ein gesellschaftliches, nicht allein ein naturwissenschaftliches Problem dar.
Glasverkleidete Außenaufzüge wären ohne größere gesellschaftliche und wirtschaftliche Folgeschäden zu verbieten und schon müssten Menschen mit Höhenangst nicht mehr die Treppe nehmen. Bei einem nicht erforschten Virus hingegen hält man es aktuell für angemessen, vorsichtshalber die Bewegungsfreiheit, Kommunikationsfähigkeit und die politische Freiheiten der gesamten Bevölkerung einzuschränken. Man sollte, das ist nachdrücklich zu fordern, politische Entscheidungen nicht allein auf das Urteil eines erlesenen Kreises von Virologen gründen.

Gewohnheitstier Mensch
Seltsamerweise löst dieRede von der „neuen Normalität“ nur sehr selten kritische Nachfragen aus. Es ist in aller Regel eine für Eltern äußerst erfreuliche, sogar befreiende Normalität, wenn sich Klein-Erna nächtens nicht mehr einnässt und gelernt hat den Darm zu kontrollieren.
Ob es die Gesundheit der Menschen fördert, wenn man sich nicht mehr spontan treffen kann, sondern auf den verabredeten Termin für die Live-Schalte angewiesen ist, seine Gegenüber nicht mehr real erlebt, sondern als Menschen mit mehr oder weniger großer Fähigkeit zur medialen Selbstdarstellung? Wenn man das Haus nur noch mit Tier verlassen darf?
Es ist nach meiner persönlichen Erfahrung keine Herausforderung, sich daran zu gewöhnen, dass nicht 20 von 52 möglichen Wochenenden als Demotermine verplant sind. Ob es für Menschen mit demokratischem Anspruch Sinn macht, sich daran zu gewöhnen, dass man nicht mehr auf die Straße darf? Halte ich persönlich doch eher für gefährlich.
Wenn wir uns daran gewöhnen, dass die Armen aus Gesundheitsgründen nicht mehr auf die Straße dürfen, haben wir verloren. Wenigstens das haben sie doch ab und zu in der Menschheitsgeschichte gegen die Obrigkeit geschafft. Manchmal mit und manchmal ohne Stecken oder Forke. Manchmal mit kleinen Erfolgen, verbunden mit beträchtlichen Opfern. Selbst in den dunklen Zeiten vor Erfindung der Menschenrechte und ohne Marx. Hinter diesen Stand zurückfallen? Wollen wir eine solche Normalität?

Heute zu Gast: Prof. Dr. Scheucher

Im Namen des Senders begrüße ich heute Prof. Dr. Scheucher, Leiter des Luft-Instituts in Wedel. Er berichtet von seinen Forschungen zum individuellen Schutz in der aktuellen Bedrohungslage.

Prof. Scheucher, bitte erklären sie unseren Zuschauern, welcher Gedanke sie veranlasst hat, die Wirkungen des Handwedelns in der gegenwärtigen Lage viraler Bedrohung zu untersuchen.

Gelegentlich wird berichtet, dass Menschen den Mund-Nasen-Schutz vehement ablehnen. Es müssen Alternativen gesucht werden, die auch diesen Personen ein sozial adäquates Mittel zur Verfügung zu stellen, das zur Reduzierung der Viruslast in der Öffentlchkeit, auf Straßen und Plätzen beitragen kann. Wir haben uns für einen ganz neuen Forschungsansatz zur individuellen Abwehr viraler Bedrohungen entschlossen: Fernhalten von Viren durch Bewegung. Ergebnis unserer Studie: durch großräumige Bewegungen beider Arme lässt sich die Viruslast im räumlichen Umfeld effektiv senken.

Wie sind sie bei Ihrer Studie vorgegangen, Prof. Scheucher?

Es war nicht einfach eine ausreichende Zahl von Probanden für unsere Untersuchungsgruppen zu finden. Voraussetzung war ja die Bereitschaft sich in einer größeren Gruppe im Freien aufzuhalten, was bekanntermaßen nicht ungefährlich ist. Gruppe 1 verharrte atmend aber bewegungslos in ihrem Areal, etwa 10 x 10 Meter groß, unter Wahrung des vom RKI empfohlenen Mindestabstands. Gruppe 2 wedelte im Stand mit den Händen etwa in der Art des Insektenscheuchens, also weg vom Körper. Gruppe 3 scheuchte im Gehen. Gruppe 4 wedelte im Gehen und führte dabei die Hände vor Körper und Gesicht auswärts. In der Mitte der Areale wurde ständig die Viruslast überprüft – schon um die Gefährdung der Probanden zu verringern.

Welche Empfehlung können sie unseren Zuschauern auf Grund ihrer Forschungen geben, Prof. Scheucher?

Wir empfehlen im Außenbereich fortwährend im Gehen die Bewegung des Insektenscheuchens auszuführen. Bei dieser Bewegungsform war die gemessene Viruslast am geringsten, durchschnittlich 20 % niedriger als bei der bewegungslosen Kontrollgruppe. Spitzenwerte der Verringerung der Viruslast wurden mit maximal ausgreifender Bewegung erzielt. Dazu könnte auch beigetragen haben – wir wollen dem RKI im Grundsatz auf keinen Fall widersprechen – dass die ausgreifenden Bewegungen dazu beitragen, dass Abstände auch ohne Unterstützung durch das Halten von Schwimmnudeln automatisch gewahrt werden. Nicht zu unterschätzen ist bei dieser Form des bewegungsakzentuierten Abstandhaltens auch die Stärkung der Immunabwehr durch eine nicht alltägliche Form der Stimulierung des Blutkreiskreislaufs.

Danke, Prof. Scheucher, für ihren informativen Beitrag zum Thema Individuelle Minimierung der Viruslast.

Der Faktenchecker

Besonders interessierte Zuschauer finden eine ausführliche wissenschaftliche Begründung der Untersuchungen von Prof. Dr. Scheucher hier oder, falls vorhanden, in der örtlichen Bibliothek unter dem Titel „Anleitung zum Unglücklichsein“, Aut. Paul Watzlawick, ebd. S. 51 ff. im Abschnitt Die verscheuchten Elefanten.