„sapere aude“

Thema: ARBEIT

Vor einigen Tagen habe ich für 20plus1 in Bayreuth ein bisschen von dem zusammengestellt, was mir in Zusammenhang mit diesem Thema wichtig ist.
Wer heute noch, wie ich, Arbeit für etwas sehr Wichtiges hält für das Leben aller Menschen und das Leben der Einzelnen, wird gerne zum Fossil erklärt. Der zukünftige neue Mensch braucht angeblich keine Arbeit mehr, weil alles was er braucht von lernfähigen, sich selbst optimierende Maschinen gemacht wird. Womit wird er die Zeit verbringen, die ihm auf Erden gegeben ist? Wird der medizinische Fortschritt Unsterblichkeit bringen? All diese „Visionen“ sind spekulativ und ich halte sie für Glaubensfragen.
Der zukünftige Mensch wird mit zugebauten Teilen seine Wahrnehmung verbessern und seine Motorik, vielleicht auch das Ende seines Lebens hinauszögern können.
Ob diese Form „Mensch“ genannt werden kann, weiterhin „Mensch“ ist, wird in der Zukunft entschieden – oder auch nicht. Es gibt vielerlei Namen für vorgestellte hybride Lebewesen: homunculus, golem, Frankensteins Monster, Transformers …
Die Menschen, die ich heute kenne haben Gliedmaßen, Rumpf und einen Kopf. Mehr oder weniger zuverlässige Wahrnehmungsorgane, Sexualverhalten, Emotionen, Vorstellungen von der Welt und den anderen Menschen… . Sie sind ungeheuer vielfältig und (noch) nicht in allen ihren Eigenschaften reproduzierbar.
Zum Leben dieser Menschen gehört nach meiner Überzeugung die „Arbeit“.

Gestern bei Rosalux

Ein unmaßgeblicher Kommentar

“ Die so genannte Neue Rechte reklamiert für sich einen Bruch mit dem historischen Faschismus. Doch gibt es einen ideologischen Kern von Mussolinis italienischen Schwarzhemden über die AfD und Identitäre Bewegung bis hin zu Salvini, Duterte und Bolsonaro? Sind die klassischen Faschismustheorie tauglich, um die heutigen «Faschismen» zu beschreiben, nützen sie in der gegenwärtigen Diskussion und wenn ja, was? Mit dem Faschismusforscher und emeritierten Geschichtsprofessor Roger Griffin aus Oxford und dem besten Kenner der europäischen Neuen Rechten, Volkmar Wölk, diskutieren zwei ausgewiesene Schwergewichte diese für einen linken Diskurs so brennende Frage. „

Zu meinem Kommentar geht´s hier.

Wer gegen wen oder was?

Versuch der Neuformulierung eines alten Gegensatzes.

Dieser Text ist zu verstehen als eine Art Zwischenbericht zu meiner Mitarbeit in einer Bewegung, die angeblich nirgends existiert. Es ist auch ein Versuch über Kontinuitäten und Brüche mit Bezugnahme auf die materiellen Grundlagen von Herrschaft und die Anfänge einer neuen Praxis der Veränderung gesellschaftlicher Zustände. Sei es in gelben oder bunten Westen.