Gleichzeitigkeiten

Bild: von Filipe Moreira über https://www.flickr.com/photos/faugusto/

Es wäre schon viel gewonnen, würde meine Lokalzeitung öfter über Hunger berichten, statt über die neuesten Trends der kosmetischen Chirurgie.

„Aus dem alljährlich vorgelegten Bericht zur Ernährungsunsicherheit der Welternährungsorganisation geht hervor, dass die Landwirtschaft weltweit mit dem erreichten Niveau ihrer Produktivkräfte normalerweise – durch die Zufuhr von 2200 Kilokalorien täglich für einen Erwachsenen – 12 Milliarden Menschen ernähren könnte, fast das Doppelte der gegenwärtigen Weltbevölkerung. Das durch den Hunger verursachte Massaker an Millionen Menschen hängt deshalb heute nicht damit zusammen, dass zu wenig Nahrungsmittel produziert werden, sondern mit dem Zugang zu den Nahrungsmitteln. Wer genug Geld hat, kann essen und leben; wer nicht genug Geld hat, leidet an Unterernährung, den Krankheiten, die eine Folge davon sind, und an Hunger. Ein Kind, das heute an Hunger stirbt, wird ermordet.“ (Jean Ziegler, Ändere die Welt, S. 42)

und

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Beide Erscheinungen fasst Merkel zusammen im Satz  „Uns geht´s gut.“ Wer ist „uns“? Wem geht´s gut?

 

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