Irrsinn im Sommerloch

 

In der Nacht von Samstag auf Sonntag stand eine orientalische Besucherin der Bayreuther Festspiele in einer goldbestickten Burka vor ihrem Hotel auf unserem Marktplatz. Stammtischheimkehrer – eher linke und eher rechte, auch sonst vereint unter dem Motto „Keine Frau an unserem Stammtisch“  – bildeten unter Alkoholeinfluss eine emanzipatorische Querfront und rissen der geknechteten Frau die Kleider vom Leib. Ihr Begleiter, semmelblond, sehr hellhäutig, groß, athletisch, in Jeans , mit Palästinensertuch um den Hals, eilte ihr zu Hilfe, rief: „Wagner ist kein Antisemit“ und zündete seinen Rucksack.

 

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Gefragt nach meinem Wunsch

Eine Welt, in der Menschen nicht über andere Menschen hinweggehen, und Hoffnung ihren Ausdruck findet in einer greifbaren Perspektive.

 

Garten Eden vs. Eschatologie?

Bildquelle: Lucas Cranach the Elder [Public domain or Public domain], via Wikimedia Commons

„Wir brauchen eine Vision“

Wenn wir nur richtig umverteilen, dann können alle Menschen essen, trinken, wohnen, von Krankheiten geheilt werden … ohne, dass auch nur ein einziger arbeitet. Ich fürchte mit Menschen dieser Denkungsart werden wir eine neue Gesellschaft nicht gestalten können.

Manche Religionskritiker haben schon eine seltsame Vorstellung vom Menschenmöglichen.

Die allseits entwickelte Persönlichkeit

Fast alle Menschen, deren Beruf Sprache, Nachdenken, präzises Formulieren erfordert, versuchen das „Verkopfen“ zu verhindern. Sie treiben Sport, machen Musik, streichen alte Möbel an, kochen oder bauen Hasenställe.

Warum funktioniert das nicht auch anders herum, dass die Fertiger von Hasenställen auch mal  lesen?

Aus der Geschichte gelernt?

Was denn?

Das ist ein grundsätzliches Dilemma gerade linker Politik, es geht fast ausschließlich um die Bekämpfung möglicher Benachteiligung auf Grund von Rasse, Religion, Geschlecht, sexueller Orientierung. Die grundsätzliche Frage nach den sozialen Verhältnissen, nach den Besitzverhältnissen und der Verteilung des gesellschaftlichen Reichtums wird überhaupt nicht mehr gestellt. Dabei ist die, der kapitalistischen Gesellschaft immanente Diskriminierung auf Grund der sozialen Herkunft, die nach wie vor schlimmste Form der Diskriminierung überhaupt.“ ( Nachdenkseiten,  JK  in den Hinweisen des Tages vom 09.08.2016)

Ich teile diese Beobachtung von JK. Meine Vermutungen hinsichtlich der Ursachen habe ich versucht darzustellen. Meine Annahme: Unterstützt durch die in ihrem Besitz befindlichen Medienkonzerne ist es den Herrschenden in den entwickelten Industrieländern gelungen, Interessengegensätze zu verschleiern und die Bevölkerung einzuschwören auf ein neues „WIR“, das einen ausschließlich ethischen, nicht ökonomischen Zugang zu politischen Fragestellungen entwickelt hat. Die Einstellungen des neuen  „WIR“ unterscheiden sich nur unwesentlich vom klassischen Imperialismus des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Sie sind deshalb zutiefst reaktionär.

lesen

Zugegebenermaßen empathiefrei

  • „Man muss ein Stück in jemandes Schuhen gelaufen sein, um ihn zu verstehen.“
  • „Wenn du das nicht im eigenen Leben erfahren hast, kannst du dazu nichts  beitragen.“

Das Zweite wird einem oft entgegengeschleudert, fast immer mit einem beleidigten oder empörten Unterton, sobald man der Argumentation des Gegenübers nicht folgt, Einwände erhebt und dem anderen kein Argument mehr einfällt.

Hierzu ist festzustellen: Man kann Scheiße auch am Geruch erkennen, nicht erst am Geschmack. Eine zentrale Aufgabe hat dabei das Hirn.

Open Society (?!)

Ich habe  auf die schnelle ein bisschen was zusammengestellt zum Themenkreis Soros/Open-Society-Foundation/Regime Change.

Man muss nicht allen Quellen trauen, genausowenig wie man Straßen aus Zucker, der Pension Abgrund, den Herren Broder, Grigat, Bruhn … alles glauben muss.

Eine skeptische, d.h. nicht grundsätzlich wohlwollend gutgläubige Durchsicht der  englisch- oder auch deutschsprachigen offiziellen Webauftritte der Open Society Foundation und ihrer Ableger ( siehe https://www.opensocietyfoundations.org/about/offices-foundations)  reicht aus, um zu erkennen, dass diese Stiftung eines mit Sicherheit nicht vertritt: Demokratie als Gewährleistung der politischen und materiellen Teilhabe breiter Teile der Bevölkerung eines Staates. Dieser Satz dürfte den Minimalkonsens dessen darstellen, was Linke und evt.- in Deutschland-  Mitglieder der Partei DIE LINKE unter Demokratie verstehen.

Manche wollen der Selbstdarstellung der OSF  „The Open Society Foundations work to build vibrant and tolerant democracies whose governments are accountable to their citizens.“ keinen Glauben schenken. Diese als Antisemiten zu diffamieren und zu denunzieren, ist definitiv nicht links.

Linkliste

Außerdem verweise ich an dieser Stelle auf einen Artikel im „Hintergrund“ aus dem Jahr 2010. Für alle, denen nicht bekannt ist, dass eine Sekte mit dem Attribut „antideutsch“ ihr Unwesen schon länger treibt.

Die Linke – von innen umzingelt.