Das Burkiniverbot von Neutraubling

By Giorgio Montersino from Milan, Italy (cool burkini) [CC BY-SA 2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)%5D, via Wikimedia Commons

Möglicherweise ist DerekButter ein Alias. Derek jedenfalls schreibt heute  in der Online-Ausgabe meiner Tageszeitung einen Kommentar: „Die libanesisch-australische Designerin Aheda Zanetti, Erfinderin des Burkini, begründete ihre Innovation so: `Die Öffnung des australischen Rettungsschwimmwesens für Muslime und insbesondere muslimische Frauen inspirierte mich dazu, eine schariakonforme Schwimmbekleidung zu entwerfen.´ Nicht im letzten oder vorletzten Jahrhundert, sondern 2006. Also keine ästhetischen Gründe, sondern Re-Islamisierung gaben den Ausschlag. Möglicherweise herrschten in Neutraubling auch ganz andere Prioritäten. Man versuche einmal im Schwimmbad im Faschings-Vollkostüm ruhig ein paar Bahnen zu ziehen. Da bekommt der Rettungsschwimmer schnell Arbeit.“

Zum Gaudium der Zuschauer dürfen Männer jederzeit in wenig geeigneter Kleidung vom 5er oder 10er hüpfen, manchmal auch angetrunken, auch solche deren Trainingszustand anschließend gerade noch dazu ausreicht, im Hundstrab die Leiter am Rand des Sprungbeckens zu erreichen. Rettungsschwimmer bekommen immer Arbeit, wenn jemand sein Können überschätzt oder manche sich nicht umsichtig genug verhalten. Die Wasserwacht verlangt zum Erlangen des Rettungsschwimmabzeichens Silber 300 m Kleiderschwimmen in 12 Min. mit anschließendem Ausziehen im Wasser. Nach meiner Beobachtung  schaffen viele Männer, die sich im Schwimmbad tummeln,  keine 200 m in der Badehose ohne sich zwischendurch am Rand auszuruhen. Eine trainierte Frau im Burkini  jedoch dürfte 300 m „Kleiderschwimmen“ problemlos schaffen.  Meines Wissens muss man  beim Lösen der Eintrittskarte  keinen Leistungsnachweis Schwimmen vorlegen und jeder darf Rettungsschwimmerinnen beschäftigen, wie er lustig ist. Völlig vergessen hat Derek auch, dass immer weniger Leitkulturangehörige überhaupt schwimmen können, denn sie nehmen häufig am Schwimmunterricht nicht teil. Allerdings nicht aus religiösen Gründen, sondern weil Mama befürchtet, sie könnten sich erkälten. Manche drücken sich auch, weil sie sich  den „Wer hat den längsten?“- Wettbewerben unter der Dusche nicht stellen wollen. Die Zeiten von “ zäh wie Leder, hart wie Kruppstahl, flink wie ein Windhund“ sind nämlich vorbei. Unsere nicht mehr schwimmende Leitkultur wird gnadenlos überrannt von durchtrainierten muslimischen Kleiderschwimmerinnen! Wenn das nur keine Keime des Terrorismus sind!

Jede Menge „randständige“ Menschen pieseln mit weltverloren entspanntem Blick ins Becken. Damit in Zusammenhang stehende Hygieneprobleme werden nie aufgeworfen.Es sind oft Männer, weil es die ohnehin für ihr Recht halten, an jeder Ecke ihr Wasser abzuschlagen. In kleineren Bädern fallen Schwimmende sogar auf, die das Wasser verlassen, Richtung Toilettengebäude gehen und dann anschließend wieder ins Becken: „Warum bist du denn jetzt raus?“  Die im Stoff des Burkini verborgenen Bazillen gefährden jedoch in hohem Maß die Gesundheit anderer Badegäste,  da sie möglicherweise nicht mehr durch leitkulturelle Harnsäure in Schach gehalten werden können.

Es gibt pietistische Gemeinden, die für Mädchen lange Haare vorschreiben, auch knöchellange Röcke. Sie verbieten ihnen auch die Teilnahme am Schulfasching und anderen Gott nicht wohlgefälligen Lustbarkeiten. Christlich orientierte Minderheiten mit einem eigenwilligen religiösen Brauchtum scheint es jedoch für  Leute wie DerekButter nicht zu geben. Unter der Überschrift „Scheitel – Religiöse Begriffe aus der Welt des Judentums“ kann ich in der Jüdischen Allgmeinen lesen: „Traditionsgemäß bedecken religiöse Frauen ihr Haar entweder mit einem Tichel (Kopftuch), Hut oder einem Scheitel (Perücke). Rav Moshe Feinstein (1895–1986) ist nach intensiver Recherche zu der Schlussfolgerung gelangt, dass es Frauen erlaubt ist, ihr Haar an der Stirn zwei Daumen breit zu zeigen. Der Sohar jedoch, das Hauptwerk der Kabbala, besteht darauf, dass die Frau ihr ganzes Haar ohne Ausnahme bedecken muss (Band 3, Seite 126a), und beschreibt auch ausführlich, welchen Segen die Frau und ihre Familie sich damit verdienen.“ [ http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/15118 ] – Regt sich irgendjemand über Scheitel verdeckende Jüdinnen auf? Dürfen die doch auch machen, wie sie wollen. Warum aber dürfen  Frauen, die möglicherweise Ayshe Özgür heißen, in der öffentlichen Badeanstalt keinen Ganzkörperbadeanzug tragen? Es sei hier  darauf hingewiesen, dass auch Triathletinnen manchmal Ganzkörperbadeanzüge tragen. Eine trennscharfe Definition zur Unterscheidung  islamisch-fundamentalistischer Rückfälle von den Schwimmanzügen für kalte Gewässer ist notwendig und muss in die Badeordnungen zwingend aufgenommen werden!

DerekButter geht es weder um Religion im 21. Jahrhundert noch um Frauenrechte. Es geht um Mobilmachung gegen diejenigen, deren Herkunft und Gewohnheiten eine Zugehörigkeit zum Islam vermuten lassen, um Menschen, die man gerne weg- oder aussperren würde, hinauswerfen oder abschieben. Wie ist  eigentlich das Verhalten  muslimischer Männer zu bewerten, die in unsere Bäder gehen, und die Möglichkeit nutzen, sich durch das Tragen leitkultureller Badehosen  in der Menge zu verbergen? Das ist doch Heimtücke!

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Migrationspakt

Abkommen über Geldleistungen Deutschlands an afrikanische Diktaturen dafür, dass sie ihre Flüchtlinge selbst erschießen. Gewehre und Patronen stellt der Auftraggeber.

Volksabstimmung zum Grundeinkommen

Auch unsere Lokalzeitung hat in Zusammenhang mit der Volksabstimmung in der Schweiz das Thema aufgegriffen. Nachdem sie dazu dann oft auch „Experten“ von  der Bayreuther Uni befragen: Prof. Dr. David Stadelmann hat ein „Grundkapital“ von 20 000 € vorgeschlagen, das an 18-jährige vom Staat ausgeschüttet wird. Der Weg vom Tellerwäscher zum Millionär soll dadurch kürzer und einfacher werden und nach dem Motto „Wer hat, dem wird gegeben“ ist Reichtum unausweichlich, wenn man damit „richtig“ umgeht.

Hier mein Leserbrief.

Braune Torten

Sagt Ihnen das eigentlich was – „antideutsch“? Welche Inhalte verstecken sich hinter Webauftritten wie „Straßen aus Zucker“ oder „Pension Abgrund“? Welche Bedeutung, welche Folgen hat der Tortenwurf von Magdeburg? Welche Fragen stellen sich danach?

Ein Versuch, Antworten zu finden: Braune Torten