Mensch, Moral, Recht – 2

Todsünden

Hochmut (Stolz, Eitelkeit, Übermut), Geiz (Habgier), Wollust (Ausschweifung, Genusssucht, Begehren),  Zorn (Wut, Rachsucht), Völlerei (Gefräßigkeit, Maßlosigkeit, Selbstsucht), Neid (Eifersucht, Missgunst), Faulheit (Feigheit, Ignoranz, Trägheit des Herzens) sind uns  bekannt. Wir  erkennen sie an anderen sofort, an uns selbst nicht so leicht.

Diese allen Menschen innewohnenden Neigungen können sozial schädliche Folgen haben. Sie unter Kontrolle halten zu können, ist das Ergebnis erfolgreicher Sozialisation im Kindesalter. Manche nehmen an, diese Selbstkontrolle sei sogar angeboren. Vielleicht entspringt das der hoffnungsfrohen Annahme, der Mensch sei von Grund auf „gut“, vielleicht auch nur, es gebe für ihn von Natur aus keine Veranlassung böse, gemein, heimtückisch, hinterhältig … zu sein.

Wer die eingangs aufgeführten Neigungen nicht unter Kontrolle hat, droht gesellschaftlich auffällig zu werden, deviant oder kriminell.

 

 

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