Zeuge und Beweis

Wenn eine namentlich nicht genannte Person, Beweise für eine gegen Mächtige gerichtete Behauptung an die Öffentlichkeit bringt,  ist das zumindest ein Verstoß gegen den Datenschutz, wenn nicht Schlimmeres.

Wenn eine namentlich bekannte Person unter Vorlage von Beweisen einen Geheimdienst der  USA rechtswidriger Praktiken bezichtigt, muss sie sich auf einen für einige Zeit eng begrenzten Lebensraum einstellen.

Wenn jemand als Person etwas behauptet, ohne dafür Beweise vorzulegen, ist das ein  Zeuge – falls gegen Putin gerichtet immer glaubwürdig, falls für Putin oder unter dem Schutz von Putin immer fragwürdig.

Nach wie vor weigert sich Deutschland dem Zeugen Snowden, der Belege vorgelegt hat, freies Geleit zuzusichern für die Aussage vor einem Untersuchungsausschuss.  SPON (Der Spiegel Online) schreibt: „Grigori Rodschenkow, ehemals Chef des russischen Doping-Kontroll-Labors, hatte der „New York Times“ die detaillierte Planung, Anwendung und Vertuschung staatlichen Dopings Dutzender Sportler geschildert.“ Herrn Rodschenkos Existenz im neuen Heimatland dürfte gesichert sein.

Nein, ich bin keine „Verschwörungstheoretikern“. Ich glaube nur nicht alles.

 

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