Ein erheiternder Dreier

Ein Herr Böhmermann hat etwas Schmähendes über einen Herrn Erdogan gesagt, nicht zu Herrn Erdogan. Herr Erdogan fühlt sich ob dieser Äußerung beleidigt, obwohl er sich nicht  beleidigt fühlen muss. Frau Merkel kann sich natürlich nicht stellvertretend beleidigt fühlen. Sie könnte sich aber mit den Worten „Wer Herrn Erdogan beleidigt, beleidigt auch mich.“ hinter denselben stellen. Letzteres möchten in diesem besonderen Fall eher nur sehr wenige Bürgerinnen und Bürger – und das ist Frau Merkels, der Kanzlerin aller Deutschen,  Dilemma.

 

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Meinungsfreiheit

„etwas sagen dürfen“   hat nicht die gleiche Bedeutung wie  „es darf keiner widersprechen“.

Ergänzung am 14.04. nach einer intensiven Diskussion zu Fragen der Kunstfreiheit:

„widersprechen“ hat nicht die gleiche Bedeutung wie „ein Gericht anrufen und strafrechtliche Verfolgung beantragen“

Selbstbewusstsein

Psychologisch vorgebildete Dienstleister trainieren gegen bares Geld  die Fähigkeit anderer Menschen, nach außen ein Verhalten zu zeigen, das ein Gegenüber innere Stärke und Aufrichtigkeit annehmen lässt. Ziel dabei ist eine bessere Selbstvermarktung. Selbst-bewusst-sein ist jedoch im Wortsinn die Folge einer persönlichen Bemühung, die Folge des Nachdenkens über sich selbst und den eigenen Platz in der Welt.

Verdächtig?

Wer gegenüber kritischen linken Wissenschaftlerinnen und  Wissenschaftlern einen Vorwurf daraus konstruiert, dass diese irgendwann vor vermeintlich oder vermutlich Rechten referiert haben sollen, will im Grunde dafür sorgen, dass sich Linke in Hinterzimmern ihrer selbst vergewissern, statt mit ihren Argumenten in die gesellschaftlichen Auseinandersetzungen einzugreifen.

Irgendwie erinnert mich das an „Spiel nicht mit den Schmuddelkindern“. Wer definiert, wen man als Schmuddelkinder zu betrachten hat? Eine Horde anonymer Denunzianten, die im Netz als „Pension Abgrund“ firmiert?  Solche Kontrolleure machen Staats- und Verfassungsschutz überflüssig.

Gefährlich wird es, wenn sich anschließend auch noch evt. Entscheidungsbefugte auf solche  „Quellen“  stützen.

(Bezug und Quelle siehe: Bitte um Ausladung einer Referentin )

Die materialistische Perspektive

In Zusammenhang mit der Zuspitzung  der Auseinandersetzung zwischen liks und rechts in Folge der „Flüchtlingskrise“ werden überwiegend historische, moralische, religiöse… Argumente herbeigezogen.

Menschen, die um ihr „Überleben“ kämpfen,  in ihrer materiellen Existenz bedroht sind, scheren sich im allgemeinen wenig um die Moral. Eine dezidiert materialistische Sicht wäre nötig, um eine Strategie gegen rechts zu entwickeln, die Ängste der Bedrohten ernst nimmt.   weiterlesen