Warum wählen sie rechts?

Vor allem in Gegenden mit anhaltend hoher Arbeitslosigkeit wie z. B. Bitterfeld fuhr am vergangenen Wochenende die AfD  Spitzenergebnisse ein. Nicht nur das: Sie schaffte es Wähler zu mobilisieren, die trotz allen Bemühens in den vergangenen Jahren von der LINKEN nicht angesprochen werden konnten, die sich aufs Nichtwählen verlegt hatten.

Mein Aufsatz dazu knüpft an unserem Verständnis von der menschlichen Arbeit an und dem Wunsch fast aller Menschen, zu arbeiten. Die Ausschüttung von Lohnersatzleistungen ist für die meisten keine befriedigende Alternative, selbst wenn die gezahlten Beträge hoch genug wären. Warum ist das so? Warum wählen Menschen rechts, die möglicherweise gar nicht rechts sind, sondern nur eines wollen: existenzsichernde Arbeit.

Meinen Text sehe ich auch als einen Beitrag zur Strategiedebatte der LINKEN. Den von Oskar Lafontaine auf den Nachdenkseiten hergestellten Bezug zur Flüchtlingsproblematik [http://www.nachdenkseiten.de/?p=32210#more-32210] sehe ich nicht. Es ist Zeit, wieder einen Bezug zur Arbeit und den arbeitenden Menschen herzustellen, das Recht auf Arbeit ins Zentrum zu stellen – nicht das Recht auf  bessere Lohnersatzleistungen, das Recht auf Faulheit oder ein bedingungsloses Grundeinkommen.

Welchen Inhalt müsste eine linke Alternative transportieren, die keine halbseidenen Kompromisse eingeht? Dazu mache ich einen Vorschlag.

Der Wert der Arbeit_fin

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