So bitte nicht, Herr Willms.

In den letzten Tagen habe ich mich eingehend mit einem langen Artikel von Thomas Willms auseinandergesetzt, der in „antifa“, dem Magazin der VVN-BdA Jan./Feb. 2016 erschienen ist. Diesen Artikel  finde ich ausgesprochen ärgerlich. Er ist vollständig nachzulesen im Webauftritt der  VVN-BdA .

„lichtung

manche meinen
lechts und rinks
kann man nicht velwechsern
werch ein illtum

(Ernst Jandl)

Der Autor ist anscheinend der festen Überzeugung, nur andere liefen Gefahr rechts und links zu verwechseln. Ganz bestimmt nicht er, ganz bestimmt nicht die VVN-BdA.

Meine persönliche Art mit ärgerlichen Texten umzugehen, ist sie Abschnitt für Abschnitt durchzugehen und mit meiner Sichtweise zu kontrastieren.

„Grundlage für das Denken der linken und rechten Vereinfacher ist die Fiktion, dass es einen unkompromittierten Satz »alternativen Wissens« geben müsse, der als reine Wahrheit der »Lügenpresse« entgegenzustellen sei. Statt kritischer Nachfrage und Quellenkritik wird unkritisches Nachbeten von Vorurteilen, Mythen, Ressentiments und Feindbildern eingeübt. Die werden jedoch nicht dadurch fortschrittlich, dass sie sich gegen die vorherrschende Meinung richten.“ schreibt Thomas Willms. An diesem, seinem Anspruch, wird er gemessen.

Weiterlesen: –>  Replik_Willms

Ergänzung: Auch anderen ist die merkwürdige neue Richtung der VVN-BdA nicht entgangen, z. B. der Neuen Rheinischen Zeitung

 

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