„Die Frauenfrage“ oder 0,7 von 4,4 m²

Eine Überschrift auf der Titelseite meiner Lokalzeitung „Was uns Frauen treibt“ hat mich nach 25 Jahren veranlasst, mich wieder einmal der „Frauenfrage“ zuzuwenden. Ich empfinde das Wort „uns“ in dieser Überschrift als ein in unredlicher Absicht unterstelltes Kollektiv. Das zufällig mit der Zeugung gesetzte Merkmal „Frau“= [Scheide, Gebärmutter und Eierstöcke vorhanden] halte ich per se nicht für ein Kollektivität und Solidarität stiftendes Merkmal.

Mein längerer Text zur Frauenfrage steht als PDF zur Verfügung. –> Frauenfrage_fin

 

 

 

 

 

 

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Sachverständige

Leserbriefe zu Griechenland zeigen: Jeder, der einen Geldbeutel hat, fühlt sich als Ökonom. Das erinnert mich an meine Erfahrung, dass jede, die schulpflichtige Kinder hat, sich für eine Didaktikerin hält. Beiden ist dabei nicht bewusst, mit welch geringen Geistesgaben man den Alltag ohne größere Störfälle bewältigen kann. Man muss sich nur genauso verhalten wie alle anderen. Die Fähigkeit des Nachäffens reicht dazu aus. Nennenswerte Verstandeskräfte braucht nur, wer Dinge anders machen will, als viele es gewohnt sind.

 

 

Es gibt eine Beziehung zwischen Einnahmen und Ausgaben

Meine lokale Tageszeitung hatte berichtet, dass im Landkreis Bayreuth wegen Personalmangels Schuleingangsuntersuchungen des Gesundheitsamts in den Kitas ausfielen.

 

„Es ist ganz normal, dass im öffentlichen Dienst eine Stelle sechs Monate lang unbesetzt bleibt.“ sagt Herr Christoph Reichl, Sprecher der Regierung von Oberfranken.
Ich selbst wurde 1956 eingeschult. Bei der Schulanmeldung vor den großen Ferien wurden alle Schülerinnen und Schüler schulärztlich in entsprechend ausgestatteten Räumen der Schule untersucht, einschließlich der Seh- und Hörtests, die damals zur Verfügung standen.
Nein, Herr Reichl, es ist nicht normal! Es wird leider inzwischen für normal gehalten in einem Staat, der nicht mehr wie seinerzeit den Wohlhabenden und Reichen 53 %, später 56 % Einkommensteuer, abverlangt, sondern den Menschen mit Einkommen über 250.000 Euro/Jahr nur noch max. 45 %,  bei hohen Einkommen die Steuerprogression kappt und sämtliche Lasten vor allem den unteren und mittleren Einkommen aufbürdet.
Es ist nur normal in einem Staat, der allein den Reichtum weniger Einzelner schützt, aber nicht den Reichtum aller – wie man nicht nur am Verfall von Schulen, Straßen und Brücken ablesen kann, sondern – wie berichtet –  auch am Niedergang öffentlicher Leistungen wie der schulärztlichen Versorgung. Genau das  ist es, was man auch den Griechen, den Italienern, den Spaniern, dem europäischen Süden aufzwingen will. Im Unterschied zu unserer Bevölkerung sträuben die sich. Zu Recht!“