„Zwischen Amok und Alzheimer“ von Götz Eisenberg

Zum Lesen gereizt hat mich der Untertitel: „Zur Sozialpsychologie des entfesselten Kapitalismus“.

Ich nehme an, dass jede Epoche spezifische Formen psychischer Normen und Abweichungen erzeugt.

Die alltäglich zu beobachtenden Raser in SUV auf geteerten Stadtstraßen; Menschen mit Knöpfen im Ohr, die vor sich hinsprechen; Menschen, die während eines geselligen Essens mit Abwesenden sprechen; … Bei allem handelt es sich für mich um Verhaltensweisen, die ich nicht verstehe, die sich mit meinen persönlichen Vorstellungen von menschlichem Zusammenleben nicht vertragen.

Ich erhoffte mir Aufschluss darüber, ob meine Abwehr gegen solche Verhaltensweisen nur eines der Merkmale für das uralte Missverstehen zwischen Jung und Alt ist, oder – wie ich befürchte – ein Hinweis auf neuartige, systembedingte Deformationen dessen,  was ich als menschlich verstehe.

Dazu habe ich einiges erfahren. Empfehlenswert für alle, die einen Sinn für Dialektik haben.

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